QI-Vertrag

Qualified Intermediary Agreement (QI-Vertrag)

Das IRS, US-amerikanisches Finanzministerium, bietet seit 2001 Banken weltweit an, durch den Abschluß eines sog. Qualified Intermediary Agreements (QI-Vertrag) den reduzierten Steuersatz von 15 % (für Deutschland) auf us-amerikanische Erträge anzuwenden. Die Banken müssen dafür den Nachweis erbringen, ob ihre Kunden in den USA steuerpflichtig sind. Dieser Nachweis kann für Nicht-US-Bürger nur mit den vorgeschriebenen Formularen W-8BEN für Privatkunden und W-8BEN-E für Unternehmen sowie W-9 für US-Bürger erbracht werden.

Die Formulare dazu finden Sie unter folgenden Links:

W-8BEN - für Privatkunden

W-8BEN-E - für Unternehmen

W-8IMY - für Investmentclubs

W-9 - für US-Bürger


Damit die onvista bank ihre Reportingpflichten erfüllen kann, sind alle Kunden verpflichtet, die Angaben auf dem Formular W-8BEN (Privatkunden), W-8IMY (Investmentclubs) oder W-8BEN-E (Firmen) vollständig zu machen. Änderungen in den diesen Angaben zugrunde liegenden Umständen sind von Kunden unaufgefordert an die onvista bank zu kommunizieren.


In regelmäßigen Abständen aktualisiert das IRS die bestehenden Regelungen. Aktuell sind alle vollständig und korrekt ausgefüllten Formulare drei Jahre gültig. Die onvista bank hat einen Prozess implementiert, der die notwendige Erneuerung rechtzeitig an die betroffenen Kunden kommuniziert.


Link auf die offizielle IRS-Seite: www.irs.gov


FATCA - US-Foreign Account Tax Compliance Act


„US-Foreign Account Tax Compliance Act“ (nachstehend „FATCA“ genannt) ist  eine weltweit gültige Verordnung der US-amerikanischen Steuerbehörde IRS mit dem Ziel der Einholung und Offenlegung von Informationen über Personen bzw. Firmen, die Kontoverbindungen außerhalb der USA halten, jedoch in den USA steuerpflichtig sind, zwecks Verhinderung von Steuerkürzungen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesfinanzministeriums unter:
http://www.bundesfinanzministerium.de


In Deutschland werden die Vorgaben des FATCA-Regimes durch das am 31.05.2013 geschlossene „Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den USA zur Förderung der Steuerehrlichkeit bei internationalen Sachverhalten“ in der Umsetzungsvariante Modell 1 in deutsches Recht transportiert (nachstehend „IGA1“ genannt), ergänzt durch die FATCA-USA-Umsetzungsverordnung.


Meldepflichtige Konten wird die onvista bank gemäß den Regelungen des Finanzkonten Informationsaustauschgesetzes (FKAustG) an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) melden. Die onvista bank gehört seit 03.04.2017 zum Konzern der comdirect bank AG.   Die onvista bank ist ein reportingpflichtiges Finanzinstitut.
Damit die onvista bank ihre Reportingpflichten erfüllen kann, sind alle Kunden verpflichtet, die Angaben auf dem Formular W 8 BEN (Privatkunden), W8 IMY (Investmentclubs) oder W8 BEN E (Firmen) vollständig zu machen. Änderungen in den diesen Angaben zugrunde liegenden Umständen sind von Kunden unaufgefordert an die onvista bank zu kommunizieren.
   
Die Meldungen an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erfolgen immer im Herbst des Folgejahres.


Meldegegenstand sind als personenbezogene Daten:

  1. Name,
  2. Anschrift,
  3. Ansässigkeitsstaaten,
  4. Steueridentifikationsnummer,
  5. Kontonummer oder funktionale Entsprechung,
  6. Name und eventuell Identifikationsnummer des meldenden Finanzinstitutes (FATCA: GIIN) und
  7. sofern das Konto im Laufe des Jahres aufgelöst wurde: der Kontostand oder -wert, welcher üblicherweise nach den Systemen der Finanzinstitute ermittelbar ist; dafür kann auch auf den Kontostand oder -wert zum Ende des vorherigen Kalenderjahres abgestellt werden oder wahlweise auf einen Kontostand innerhalb der letzten fünf Werktage vor Kontoschließung.

 

Die in Bezug auf meldepflichtige Konten zu meldenden Finanzinformationen umfassen folgende Informationen:

  1. Der Gegenwert meldepflichtiger Bestände der Depotkonten sowie das Guthaben des Verrechnungskontos
  2. Gesamtbruttobetrag der Zinsen, die während des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden,
  3. Gesamtbruttobetrag der Dividenden, die während des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden,
  4. Gesamtbruttobetrag anderer Einkünfte, die mittels der auf dem Konto vorhandenen Vermögenswerte erzielt, die im Laufe des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden.

Nach der erfolgten Meldung erhalten die Kunden eine vollständige Information über die für sie gemeldeten Daten.

CRS (Common Reporting Standard)

Mit Wirkung zum 17.01.2014 wurde von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) ein Meldestandard für einen automatisierten Informationsaustausch festgelegt. Die OECD-Staaten wollen damit die Transparenz herstellen über weitere steuerliche Ansässigkeiten ihrer Bürger neben dem grundsätzlichen allgemeinen Steuersitz im Land des Wohnsitzes.

Teilnehmende Staaten, so auch Deutschland, verpflichten sich dazu, bei ihren Finanzinstituten Informationen einzuholen und diese jährlich automatisch mit anderen Staaten und Gebieten auszutauschen. Die onvista bank ist ein reportingpflichtiges Finanzinstitut. Die Meldungen an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erfolgen für die aktuell teilnehmenden Staaten erstmalig im Herbst 2017.

Damit die onvista bank ihre Reportingpflichten erfüllen kann, sind alle Kunden verpflichtet, die Angaben auf dem Formular W 8 BEN (Privatkunden), W8 IMY (Investmentclubs) oder W8 BEN E (Firmen) vollständig zu machen. Änderungen in den diesen Angaben zugrunde liegenden Umständen sind von Kunden unaufgefordert an die onvista bank zu kommunizieren.

An das BZSt werden folgende personenbezogene Daten gemeldet:

  1. Name,
  2. Anschrift,
  3. Ansässigkeitsstaaten,
  4. Steueridentifikationsnummer,
  5. Geburtsdatum und -ort bei natürlichen Personen
  6. Kontonummer oder funktionale Entsprechung,
  7. Name und eventuell Identifikationsnummer des meldenden Finanzinstitutes und
  8. sofern das Konto im Laufe des Jahres aufgelöst wurde: die Auflösung des Kontos.

 

Die in Bezug auf meldepflichtige Konten zu meldenden Finanzinformationen umfassen folgende Informationen:

  1. Der Gegenwert meldepflichtiger Bestände der Depotkonten sowie das Guthaben des Verrechnungskontos
  2. Gesamtbruttobetrag der Zinsen, die während des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden,
  3. Gesamtbruttobetrag der Dividenden, die während des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden,
  4. Gesamtbruttobetrag anderer Einkünfte, die mittels der auf dem Konto vorhandenen Vermögenswerte erzielt, die im Laufe des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden.

Finanzinstitute fallen unter die Meldepflichten. Meldepflichtig sind Konten von natürlichen Personen und Rechtsträgern.


Datenschutzhinweis:

Die onvista bank erhebt und verarbeitet die Angaben zur steuerlichen Ansässigkeit auf der Grundlage des Finanzkonten Informationsaustauschgesetzes (FKAustG) und Angaben zur unbeschränkten Steuerpflicht in den Vereinigten Staaten von Amerika auf Grundlage der FATCA-USA-Umsetzungsverordnung (FATCA-USA-UmsV). Hierzu werden die vorgeschriebenen Angaben an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt, soweit Sie die Vereinigten Staaten von Amerika angegeben haben oder eine der von Ihnen angegebenen steuerlichen Ansässigkeiten in einem EU-Mitgliedstaat oder einem anderen Staat, der einen steuerlichen Datenaustausch mit Wirkung für die Bundesrepublik Deutschland vereinbart hat, belegen ist. Es wird darauf hingewiesen, dass in diesem Sinne unrichtige oder unvollständige Angaben im Land der steuerlichen Ansässigkeit strafbar sein können.