FAQ – Hier finden Sie eine Übersicht zu den wichtigsten Fragen rund um die onvista bank.

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FAQ Abstract

Kundenservice

Wieso hat onvista überhaupt ein neues Logo bekommen? Das alte war doch gut.

Wie Sie vielleicht der Presse oder unseren Postbox-Mitteilungen im Dezember 2016 und April 2017 entnommen haben, hat es einen Eigentümerwechsel bei der onvista bank gegeben. Seit Anfang April diesen Jahres ist die comdirect bank AG Eigentümer der onvista bank. Die Anpassung des Logos hat zwei Gründe: der frische, moderne Look stärkt unsere Marke, außerdem erfüllen wir somit eine Verpflichtung des Kaufvertrages. Für Sie als Kunde ändert sich im Grunde nichts: Ihre IBAN, Zugangsdaten und Konditionen bleiben unverändert

Wie kann ich jetzt erkennen, dass es sich nicht um eine Phishing-Website handelt?

Ab der Anmeldeseite wird der gesamte Datenverkehr automatisch über das SSL-Protokoll verschlüsselt. Somit ist eine sichere Übertragung der Kundendaten gewährleistet. Eine Manipulation der übermittelten Daten ist damit ausgeschlossen.

Sie können die sichere Verbindung in Ihrem Browser an folgendem Merkmal erkennen: Die Browser-Adresszeile beginnt mit HTTPS wie im folgenden Beispiel: https://www.onvista-bank.de.

Die Echtheit des Zertifikates können Sie in der Adresszeile Ihres Browsers anhand des „Sicherheitsschlosses“ erkennen. Nach Klick auf das Symbol kann man sich das aktuelle Zertifikat, sowie dessen Antragsteller anzeigen lassen.

Bei Fragen hierzu hilft gerne unser Kundenservice unter 069 – 7107 - 530 weiter.

Ändern sich durch den neuen Look auch die Konditionen/Preismodelle? Muss ich demnächst mehr bezahlen?

Nein; das eine hat mit dem anderen nichts zu tun (s. Frage 1) An der bisherigen Preispolitik soll weiter festgehalten werden. Auch der Name onvista bank wird weiter fortgeführt, IBAN und Zugangsdaten bleiben gleich.

Sind Funktionen im Webtrading oder GTS betroffen?

Nein, alle Funktionen der Website sind auch weiterhin verfügbar. 

Funktionieren meine gesetzten Lesezeichen nach wie vor?

Ja, Ihre Lesezeichen können Sie weiterhin nutzen. 

Können durch den CD-Relaunch neue Sicherheitslücken entstehen?

Nein, die Sicherheit der Website wird durch das neue Logo nicht beeinflusst.

Wann genau übernimmt die comdirect die onvista bank?

Der Erwerb der onvista bank wurde am 03. April 2017 abgeschlossen. Die Verschmelzung von der onvista bank GmbH auf die comdirect bank AG erfolgt noch im zweiten Quartal 2017. Die onvista bank wird ab diesem Zeitpunkt als ein Geschäftsbereich von comdirect weitergeführt.

Wie ist zukünftig die Einlagensicherung geregelt?

Die Verschmelzung mit comdirect bringt eine deutliche Erhöhung der freiwilligen Einlagensicherung mit sich. Denn die comdirect bank AG ist dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) angeschlossen. Ihre Einlagen sind – entsprechend dem haftenden Eigenkapital der comdirect bank AG – zukünftig bis zu 81 Millionen Euro pro Person abgesichert. Diese Haftungsgrenze bezieht sich zukünftig auf alle Konten eines Kunden, die sowohl bei comdirect als auch bei onvista bestehen. 

Wird die Technik auf die comdirect Technik migriert?

Beide Banken sind derzeit getrennt voneinander aufgesetzt. Für Sie wichtig: Es ändert sich nichts, Ihre Zugangsdaten und IBAN bleiben weiterhin bestehen. 

Vertragspartner ist nun die comdirect? Was bedeutet das für mich?

Die onvista bank wird zukünftig – nach Verschmelzung - als ein Geschäftsbereich der comdirect bank weitergeführt. Unsere Produkte und Dienstleistungen sowie Ihre IBAN, Zugangsdaten und Konditionen bleiben unverändert. Ihr neuer Vertragspartner ist damit die comdirect bank AG geworden, der deutsche Marktführer im Brokerage nach Tradezahlen.

Warum wurde die onvista bank verkauft

Dies war eine geschäftspolitische Entscheidung des bisherigen Eigentümers.

Ist Commerzbank die Muttergesellschaft der onvista bank?

Nein, Eigentümer ist die comdirect bank AG, Quickborn. Die comdirect bank AG befindet sich allerdings im Mehrheitsbesitz der Commerzbank AG, Frankfurt.

Wenn ich bei der comdirect legitimiert worden bin, muss ich mich dann für ein Konto bei der onvista bank noch mal legitimieren?

Stand jetzt ist: Bis zur Verschmelzung ist die onvista bank GmbH eine eigenständige Bank und Tochtergesellschaft der comdirect bank AG. Sollten Sie als comdirect-Kunde ein weiteres Depot bei der onvista bank GmbH eröffnen wollen, müssten Sie sich dort legitimieren. 

Muss ich eine bei comdirect hinterlegte Vollmacht auch noch einmal bei onvista einreichen?

Stand jetzt ist: Bis zur Verschmelzung ist die onvista bank GmbH eine eigenständige Bank und Tochtergesellschaft der comdirect bank AG. Sollten Sie als comdirect-Kunde eine Vollmacht bei der onvista bank benötigen, müssen Sie ebenfalls dort eine eigenständige Vollmacht hinterlegen

Kann ich mich mit meinen Zugangsdaten von comdirect auch in das onvista bank Frontend einloggen (und umgekehrt)?

Nein, gegenseitige Einsichten und Verwaltungen sind derzeit nicht möglich. Die Zugangsdaten für die jeweiligen Systeme können auch nur dafür verwendet werden.

Kann ich über die comdirect Apps auch meine onvista-Konten/Depots verwalten?

Nein, gegenseitige Einsichten und Verwaltungen sind derzeit nicht möglich.

Ich besitze bei onvista und bei comdirect ein Depot. Kann ich die beiden Depots unkompliziert und kostenfrei zusammenlegen?

Ein Depotübertrag ist problemlos möglich. Verwenden Sie bitte jeweils das Formular der empfangenden Bank. Beachten Sie jedoch evtl. unterschiedliche Konditionen. Unter folgenden Links sind diese zu finden:

Bleiben meine Depots bei comdirect und bei onvista getrennt?

Sie können gerne weiterhin beide Depots parallel unterhalten. Eine automatische Zusammenlegung der Depots erfolgt nicht. 

Bleiben Steuertöpfe und Freistellungsaufträge getrennt?

Ja, sofern sie sowohl bei comdirect als auch onvista eine Kontobeziehung unterhalten, werden sie auch zukünftig zwei getrennte Freistellungsaufträge erteilen. Am Ende des Jahres erhalten Sie ebenfalls zwei getrennte Jahressteuerbescheinigungen von uns und eine Aufrechnung des Verlustverrechnungstopfes findet nicht statt. Dieses müssten Sie ggf. im Rahmen Ihrer Steuererklärung vorbringen. 

Wieso sollte ich mein Depot zur OnVista Bank transferieren?

Die Nutzung von nur einem Depot bedeutet für Sie vor allem weniger Aufwand. Nicht nur bei der Verwaltung Ihrer Wertpapiere, sondern auch bei der Abwicklung der Steuererklärung. Zusätzlich profitieren Sie von mehr Transparenz über die Entwicklung Ihres gesamten Wertpapierbestandes und haben nur noch einen Ansprechpartner bei allen Fragen rund um Ihre Investmentaktivitäten.

Ist ein Depotübertrag mit Kosten verbunden?

Der Wechsel Ihres Depots zu OnVista Bank ist kostenlos. Gemäß dem Urteil des BGH (Az. XI ZR 200/03 und Az. XI ZR 49/04), darf Ihr bisheriges Kreditinstitut Ihnen für den Depotübertrag keine eigenen Gebühren in Rechnung stellen. Beachten Sie jedoch bitte, dass Kosten bei anderen Banken entstehen können, falls Ihre Wertpapiere im Ausland lagern oder nicht via Clearstream verwahrt werden.

Wohin sende ich das Übertragungsformular?

Bitte senden Sie das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Formular im Original an das Kreditinstitut von dem Sie Wertpapiere zur OnVista Bank übertragen wollen.

Muss ich den Depotübertrag von meiner bisherigen depotführenden Bank genehmigen lassen?

Nein. Wenn Sie mit Ihrem Depot zur OnVista Bank wechseln wollen, ist keine Genehmigung Ihres Kreditinstituts nötig.

Können auch Anteilsbruchstücke übertragen werden?

Nein. In der Regel verkauft Ihre depotführende Bank die Anteilsbruchstücke und überweist den Erlös auf Ihr Referenzkonto bzw. Verrechnungskonto. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihre bisherige depotführende Bank.

Wie lange dauert die Übertragung von Wertpapieren?

Die Dauer des Depotübertrags liegt in der Regel zwischen 1-2 Wochen. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Verantwortung des Übertrags bei der übergebenden Bank liegt, und dass es vor allem auch bei ausländischen Banken zu Verzögerungen kommen kann.

Können Wertpapiere während dem Übertragungszeitraum veräußert werden?

Nein. Während der Dauer des Depotübertrags ist der Handel mit den zu übertragenden Wertpapieren leider nicht möglich.

Wird das alte Depot bei einem Konto-/Depotübertrag automatisch aufgelöst?

Nein. Das geschieht nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch hin bzw. wenn Sie im Formular auf Seite 3 unter "Konto-/Depotauflösung" das Feld "Darüber hinaus erteile ich Ihnen den Auftrag, mein(e) o.g. Depots aufzulösen" ankreuzen

Werden die Anschaffungsdaten übernommen?

In Deutschland ansässige Banken sind zur Weitergabe der Anschaffungsdaten gesetzlich verpflichtet. Beachten Sie bitte, dass im Webtrading der Kurs des Tages der Einlieferung angezeigt wird. Eine manuelle Einstellung der gelieferten Einstandskurse ist jedoch möglich. Eine Mail an unseren Kundenservice genügt.

Kann ich mein Wertpapierdepot zur Onvista Bank übertragen lassen?

Ja, Sie können jederzeit Ihr Wertpapierdepot zu OnVista Bank übertragen lassen.

Wenn Sie Wertpapiere auf Ihr Depot bei der OnVista Bank übertragen möchten, verwenden Sie bitte dieses Formular:

Das ausgefüllte Formular senden Sie dann an die abgebende Bank. Alternativ können Sie das Formular auch an die OnVista Bank senden, wenn Sie Ihre Depotnummer kennen. Wir schicken es dann gern per Post für Sie weiter.

Was ist bei einem Depotübertrag hinsichtlich der Abgeltungsteuer zu beachten?

Mit Einführung der Abgeltungssteuer unterscheidet der Gesetzgeber bei einem Depot übertrag zwischen einem Depotübertrag ohne Gläubigerwechsel und einem Depotübertrag mit Gläubigerwechsel oder einer Schenkung.

Überträge auf eigenes Depot gelten steuerrechtlich nicht als Gläubigerwechsel und sind daher steuerlich unbeachtlich.

Unentgeltlicher Übertrag auf Depot eines Dritten bzw. Übertrag auf Depot des Ehegatten (z.B. aufgrund von Schenkung oder Erbschaft). Überträge auf Depots Dritter gelten als Überträge mit Gläubigerwechsel. Seit dem 01.01.2010 fallen darunter auch Überträge von Gemeinschafts-/ Einzeldepots auf Gemeinschafts-/Einzeldepots von Ehegatten. Werden ab dem 01.01.2009 angeschaffte Bestände unentgeltlich (z.B. aufgrund Schenkung oder Erbschaft) übertragen, erfolgt grundsätzlich die Meldung „unentgeltlicher Übertrag“ an die zuständigen Finanzbehörden. Anschaffungsdaten werden innerhalb von Deutschland automatisch an die Empfängerbank übermittelt, sofern diese beim übertragenden Institut vorliegen. Bitte beachten Sie die gesonderten gesetzlichen Regelungen für Zertifikate und Finanzinnovationen.

Sonstiger Übertrag auf Depot eines Dritten
Sofern bei Beauftragung der Übertrag nicht als Schenkung oder Erbschaft deklariert wurde, unterstellt das Einkommensteuergesetz eine Veräußerung. Es wird dann ein fiktiver Verkauf gerechnet, wobei ggf. Abgeltungssteuer zzgl. Soli und evtl. KiSt fällig und an das Betriebsstättenfinanzamt abgeführt werden. Bitte beachten Sie die gesonderten gesetzlichen Regelungen und Finanzinnovationen.
Erfolgt keine Angabe, ist das abgebende Institut bei einem Übertrag auf ein Depot, dessen Inhaber namentlich nicht auf den Auftraggeber lautet, berechtigt, diesen Auftrag als „Sonstiger Übertrag auf Depot eines Dritten“ (= entgeltlicher Übertrag) zu behandeln.

Kann ich meine Verlustverrechnungstöpfe bei einem Depotübertrag mit übertragen lassen?

Ein Übertrag der Verlustverrechnungstöpfe innerhalb Deutschlands ist in Verbindung mti einem Wertpapierübertrag möglich, wenn es sich um einen Übertrag auf eigenes Depot (Gläubigeridentität) handelt. D. h. Kontoinhaber bei der abgebenden und annehmenden Bank sind völlig identisch. Weitere Voraussetzung ist, dass ein kompletter Depotübertrag vorgenommen wird. Sie können auf dem Formular „Depotübertrag“ ankreuzen, ob Sie alle oder nur einen Teil Ihrer Verlustverrechnungssalden übertragen haben möchten.

Wie eröffne ich ein Depot bei der OnVista Bank? (Wohnsitz: innerhalb und außerhalb Deutschland)

Wohnsitz innerhalb Deutschland:

Antrag auf Eröffnung eines Einzel-/ Gemeinschaftsdepots:
1. DEPOT-/ KONTOERÖFFNUNG
Sie können sich zwischen zwei Depotvarianten entscheiden. Sie finden das Online-Formular zur Depoteröffnung unter folgenden Link:

Drucken Sie bitte die Depot-/ Kontoeröffnungsformulare aus und unterschreiben Sie diese an den entsprechenden Stellen.

Unter folgendem Link finden Sie das Formular, welches Sie für das Postident Verfahren benötigen:

Falls Sie einen Freistellungsantrag einreichen möchten, finden Sie das Formular unter folgendem Link:

Falls Sie einen Depotübertrag einreichen möchten, finden Sie das Formular dazu unter folgendem Link:

2. IDENTITÄTSFESTSTELLUNG
Gehen Sie zu einer Filiale der Deutschen Post mit:
- Ihrem ausgedruckten und unterschriebenen Eröffnungsantrag
- Ihrem gültigen Personalausweis oder Reisepass
- dem Formular für das Postident Verfahren

3. KOSTENLOSER VERSAND DER UNTERLAGEN ZUR ONVISTA BANK
Nach erfolgreicher Legitimation sendet der Postmitarbeiter alle Unterlagen an die OnVista Bank. Für Sie entstehen dabei keinerlei Kosten.

4. ZUGANGSDATEN
Sobald Ihre Unterlagen eingetroffen sind und auf Vollständigkeit geprüft worden sind, dann erhalten Sie schon wenige Tage später  Ihre persönlichen Zugangsdaten für Ihr neues Konto/ Depot bei der OnVista Bank.

Wohnsitz außerhalb Deutschland:

1. DEPOT-/ KONTOERÖFFNUNG
Drucken Sie bitte die Depot-/ Kontoeröffnungsformulare aus und unterschreiben Sie diese an den entsprechenden Stellen:

Unter folgendem Link finden Sie das Formular, welches Sie für das Postident Verfahren benötigen:

Falls Sie einen Depotübertrag einreichen möchten, finden Sie das Formular dazu unter folgendem Link:

2. IDENTITÄTSFESTSTELLUNG:
Bei folgenden Institutionen können Sie sich legitimieren lassen.
• Kreditinstitut
• Rechtsanwalt, Patentanwalt, Notar
Bitte nehmen Sie folgende Unterlagen mit:

- Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass
- das Formular für das Postident Verfahren

3.POSTVERSAND
Bitte senden Sie alle Unterlagen an uns:

OnVista Bank
Abteilung Depotführung
Wildunger Straße 6a
60487 Frankfurt am Main


4. ZUGANGSDATEN
Sobald Ihre Unterlagen eingetroffen sind und auf Vollständigkeit geprüft worden sind, dann erhalten Sie schon wenige Tage später  Ihre persönlichen Zugangsdaten für Ihr neues Konto/ Depot bei der OnVista Bank.

Kann ich als Schweizer Bürger ein Depot bei der OnVista Bank eröffnen?

Derzeit bieten wir aus geschäftspolitischen Gründen keine Depots für Schweizer Bürger an. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Was muss ich tun, damit mein OnVista Bank Konto freigeschaltet wird?

Die Freischaltung des Kontos/ Depots erfolgt direkt nach dem ersten Login. 

Werden aktuelle Kurse auch telefonisch angesagt?

Selbstverständlich erhalten Sie in Ausnahmefällen auch telefonisch alle Informationen, die Sie benötigen, um profitabel handeln zu können. In der Regel sollten Sie zur Abfrage von Handelsinformationen jedoch das GTS® oder das Webtrading von OnVista Bank nutzen.

Im folgenden finden Sie den Link aller Trading Tools der OnVista Bank:
Trading Tools

Kann ich EUREX Positionen zur OnVista Bank übertragen lassen?

Ja, Sie können EUREX Positionen zur OnVista Bank übertragen. Die Übertragung erfolgt innerhalb weniger Stunden.

Information zu SEPA, BIC und Bankleitzahl von OnVista Bank

Die Zahlungsinformationen zum BIC und IBAN finden Sie online über den Menüpunkt "Verwaltung" - " Login Information".

Um die Kontoauszüge in Ihrer Postbox zu finden, geben Sie in der Suchmaske einfach den gewünschten Zeitraum und die Dokumentenart „Kontoauszug“ ein und klicken auf "Zeigen".

Kann ich nur auf mein Referenzkonto oder auch auf andere Konten überweisen?

Aus Sicherheitsgründen werden Überweisungen nur auf das von Ihnen angegebene Referenzkonto ausgeführt.

Wie kann ich mein Referenzkonto ändern?

Sie können Ihr Referenzkonto schriftlich ändern. Beachten Sie bitte, dass als Referenzkonto nur ein Konto akzeptiert wird, bei dem Sie Inhaber sind.

Nutzen Sie dafür das angegebene Formular:

Bitte beachten Sie, dass wir Ihre Referenzkontoänderung aus Sicherheitsgründen ausschließlich im Original per Post (nicht Fax; Scan) akzeptieren können. Diesbezüglich bitten wir Sie, uns Ihre Bankänderung an folgende Postanschrift zu senden:

OnVista Bank GmbH
Abteilung Depotführung
Wildunger Straße 6a
60487 Frankfurt am Main

Informationen zu Phishing E-Mails

Seit geraumer Zeit versuchen Betrüger über den Versand von E-Mails an persönliche Kontodaten zu kommen und fordern zur Eingabe verschiedener Kontodaten auf (Kontonummer, Passwörter u.ä.). Bitte geben Sie in solchen Fällen auf keinen Fall persönliche Daten ein!
Die OnVista Bank wird Ihre Kontodaten niemals per E-Mail anfordern!

Schützen Sie sich vor Phishing-Angriffen:
Überprüfen Sie immer die Echtheit der von Ihnen besuchten Bankseiten.

In der Regel bieten Banken folgende Sicherheitsmerkmale:

  • 128bit SSL Verschlüsselung
  • richtige Bankadresse
  • Echtheitszertifikat

Wie legitimiere ich mich?

Die OnVista Bank ist gesetzlich verpflichtet die Identität jedes Kontoinhabers festzustellen.
Dies können Sie einfach und bequem über das Post-Ident bei der Deutschen Post durchführen

Bitte nehmen Sie folgende Unterlagen mit:

  • Kontoeröffnungsantrag
  • Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • den PostIdent Coupon


Bitte legen Sie diese Unterlagen in der nächsten Postfiliale vor. Die Post wird die Legitimation kostenfrei für Sie durchführen. Der Versand der Kontoeröffnungsunterlagen an die OnVista Bank erfolgt kostenfrei durch die Deutsche Post.

Wie ist die Vorgehensweise beim ersten Login?

Nach Einreichung der vollständigen Unterlagen senden wir Ihnen
automatisch Ihre Zugangsdaten (User und Passwort) per Post zu. Sobald Sie diese erhalten haben, können Sie sich online anmelden. Bitte klicken Sie auf www.onvista-bank.de und anschließend rechts oben auf "Login".
Geben sie auf der jetzt geöffneten Login Seite Ihren User (2 Großbuchstaben + Zahlen) über die Tastatur Ihres Rechners ein.
Anschließend werden Sie aufgefordert Ihr Passwort über die nun eingeblendete Sicherheitstastatur per Mausklick einzugeben.
Beim ersten Login  geben Sie bitte Ihre aktuelle Mobiltelefonnummer ein und folgen den weiteren Anweisungen.

Wie ändere ich meine persönlichen Daten?

Zur Änderung Ihrer persönlichen Daten bitte melden Sie sich im Webtrading auf www.onvista-bank.de an. Unter "Verwaltung" und "Persönliche Einstellungen" können Sie Ihre Daten anpassen.

Alternativ können Sie die Aktualisierung schriftlich erteilen. Senden Sie uns bitte das entsprechende Formular: Aktualisierung der persönlichen Daten per Post oder Fax zu:
OnVista Bank GmbH
Abteilung: Depotführung
Wildunger Straße 6a
60487 Frankfurt am Main
FAX: +49(0)69 7107 - 100

Wie ändere ich mein Passwort?

Sie können Ihr persönliches Passwort ändern, indem Sie im Webtrading
unter "Persönliche Einstellungen" den Menüpunkt „Sicherheit“ auswählen.
Bitte geben Sie Ihr neues Passwort ein. Im GTS können Sie Ihr Passwort über den Menüpunkt "Service" - "Passwort ändern"

Wie nehme ich eine Namensänderung vor?

Zur Änderung Ihres Namens senden Sie uns bitte eine nicht-beglaubigte Kopie der Namensänderung und des Personalausweises mit neuer Unterschrift zu.

Wie ändere ich den Kontoinhaber?

Auf einem bestehenden OnVista Bank Konto ist die Änderung, Streichung oder Hinzufügung eines Kontoinhabers nicht möglich. Hierfür ist eine weitere Kontoeröffnung notwendig und ein Depotübertrag der Anteile.

Wie nehme ich eine Vollmacht vor?

Für eine Vollmacht benötigen Sie folgende Formulare: Formulare zur Vollmacht. Bitte senden Sie die ausgefüllten und unterschriebenen Unterlagen und die des Bevollmächtigten per Post zu.

Wie kann ich eine Vollmacht sofort widerrufen?

Die Vollmacht kann von jedem Kontoinhaber sofort widerrufen werden. Bitte erteilen Sie hierzu einen schriftlichen/ telefonischen Auftrag an die OnVista Bank.

Erlischt die Vollmacht mit dem Tod des Kontoinhabers?

Die Vollmacht erlischt nicht mit dem Tod des Kontoinhabers, sie bleibt für die Erben des jeweils verstorbenen Kontinhabers in Kraft. Der Widerruf eines von mehreren Erben bringt die Vollmacht nur für den Widerrufenden zum Erlöschen. Der Bevollmächtigte kann dann von der Vollmacht nur noch gemeinsam mit dem Widerrufenden Gebrauch machen.

Wie nehme ich eine Freihalteerklärung vor?

Nicht mehr gehandelte Wertpapiree können mittels dem Formular "Freihalteerklärung" ausgebucht werden. Gemäß der aktuellen Steuergesetzgebung ist die Ausbuchung von Stücken einer Abtretung der Stücke an die Bank gleichzusetzen. Eine steuerliche Verlustanrechnung erfolgt daher nicht. Das erforderliche Formular können Sie über den nachfolgenden Link herunterladen: Freihalteerklärung.

Wo finde ich IBAN und BIC?

Diese Angaben für das OnVista Bank Konto finden Sie unter Verwaltung und Login Informationen. Hier können Sie auch das Konto festlegen, das voreingestellt zuerst angezeigt werden soll.

Wie kann ich festlegen, dass bei mehreren Konten mir immer ein bestimmtes Konto zuerst angezeigt wird?

Diese Einstellungsmöglichkeit finden Sie unter Verwaltung/ Login Informationen.

Was sind FreeBuys?

FreeBuys sind Wertpapierkäufe bei der OnVista Bank für die keine Ordergebühren berechnet werden. FreeBuys beschränken sich nur auf den Kauf. Externe Kosten werden separat berechnet.

Was ist das FreeBuy Depot der OnVista Bank?

Bei der OnVista Bank können Sie Wertpapiere dauerhaft ohne Ordergebühren kaufen. Wenn Sie Ihr Depot aktiv nutzen, belohnen wir Sie mit kostenlosen Wertpapierkäufen. Die Anzahl Ihrer monatlichen FreeBuys bestimmen Sie selbst: Es stehen Ihnen zwei Konditionsmodelle zur Verfügung.

FreeBuy Cash: Ihre FreeBuys werden auf Basis des durchschnittlichen Guthabens auf Ihrem Verrechnungskonto bei der OnVista Bank berechnet und im Folgemonat gutgeschrieben. Los geht es bereits ab 2.000 EUR. Falls Ihnen keine FreeBuys zur Verfügung stehen oder Sie eine Verkaufsorder erteilen, handeln Sie bereits ab günstigen 5,99 € (Grundpreis) + 0,23 % (volumenabhängig), maximal 39 € (ggf. zzgl. Börsengebühren/Fremdspesen) an den angeschlossenen deutschen Handelsplätzen.

FreeBuy Trade: Hier bestimmen Sie mit Ihrer Order-Häufigkeit über die Anzahl Ihrer FreeBuys. Möglich sind bis zu 150 FreeBuys pro Monat. Ab 10 Transaktionen im Vormonat, erhalten Sie zusätzlich 2 EUR Rabatt auf den Grundpreis! So können Sie bereits ab 3,99 EUR (zzgl. Börsengebühren und Fremdspesen) Wertpapiere bei der OnVista Bank handeln. Sollten Sie die Mindestanzahl einmal nicht schaffen, traden Sie ab günstigen 5,99 EUR pro Transaktion (zzgl. Börsengebühren und Fremdspesen).

Ein Konditionswechsel ist für Sie zu jedem Monatsanfang kostenlos möglich.

Wie viele FreeBuys werden gutgeschrieben?

Modell: FreeBuy Cash

PaketSMLXLXXL
Ø Mindestguthaben im Vormonat2.000 €3.000 €5.000 €10.000 €25.000 €
FreeBuys pro Monat124610

 

Modell: FreeBuy Trade

PaketSMLXLXXLXXXL
Mindestanzahl der Trades im Vormonat10306090130250
FreeBuys pro Monat2715253580

 

 

Wie lange ist dieses Angebot gültig?

Das Angebot ist unbefristet gültig. (Lediglich die Konditionen (Mindestgrenzen etc.) könnten sich u.U. im Laufe der Zeit ändern.)

Gilt dieses Angebot auch für Guthaben auf dem Marginkonto bzw. für Fremdwährungskonten?

Nur das Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist für die Berechnung der FreeBuys relevant.

Wie verhält es sich mit externen Gebühren, wenn ich einen FreeBuy in Anspruch nehme?

Die externen Gebühren werden bei einer regulären Order und Nutzung eines FreeBuys an den Kunden weitergegeben.

Welche Gebühr zahle ich für eine Order, wenn mir keine FreeBuys zur Verfügung stehen bzw. für eine Verkaufsorder?

Für eine Wertpapierorder an deutschen Handelsplätzen wird eine Ordergebühr in Höhe von 5,99 EUR + 0,23% des Ordervolumens, maximal 39 EUR ggf. zzgl. Börsengebühren und Fremdspesen, berechnet.

Sind FreeBuys für alle Handelsplätze gültig?

FreeBuys gelten für alle deutschen Handelsplätze sowie für den außerbörslichen Direkthandel (einschließl. Limithandel). Davon ausgenommen sind: Sparplanorders, Eurex- Orders und die Ausübung von Optionen.

Können FreeBuys für den Kauf von SFDs eingelöst werden?

Ja, FreeBuys können für den Kauf von SFDs eingesetzt werden.

Wie werden FreeBuys berechnet?

FreeBuy-Depot Kunden werden FreeBuys je nach Höhe des monatlichen Durchschnittsguthabens (FreeBuy Cash) bzw. der Anzahl der Transaktionen im Berechnungszeitraum (FreeBuy Trade) für den jeweils darauf folgenden Kalendermonat gutgeschrieben. Diese FreeBuys sind für den jeweiligen Kalendermonat gültig und verlieren mit dessen Ablauf ihre Gültigkeit.

Berechnung des Durchschnittsguthabens im Modell FreeBuy Cash:

Für die Berechnung des monatlichen Durchschnittsguthabens eines Kunden werden die jeweiligen Tagesendsalden des Verrechnungskontos im Berechnungszeitraum addiert und durch die Anzahl der Tage des Berechnungszeitraums geteilt. Dabei gilt als erster Tag des Berechnungszeitraums der letzte Tag des jeweiligen Vor-Vormonats und endet mit dem vorletzten Tag des jeweiligen Vormonats, für den die FreeBuys zur Verfügung gestellt werden. Wochenenden werden bei der Berechnung berücksichtigt, wobei für Samstag und Sonntag der Tagesendsaldo vom vorhergehenden Freitag den Berechnungen zu Grunde gelegt wird. Der Berechnungszeitraum für die erstmalige Berechnung des Durchschnittsguthabens beginnt am Tag der Depoteröffnung.

Beispiel: Ermittlung Durchschnittsguthaben für die FreeBuys im Januar 2011 -> Addition der Tagesendsalden im Zeitraum vom 30.11.2010 - 30.12.2010 geteilt durch 31 (Anzahl der Tage des Berechnungszeitraums).

Berechnung der Anzahl der Transaktionen im Modell FreeBuy Trade:

Dem Kunden werden je nach Anzahl der ausgeführten Transaktionen im Berechnungszeitraum FreeBuys für den jeweils darauf folgenden Kalendermonat gutgeschrieben. Für die Berechnung der monatlichen FreeBuys werden die ausgeführten Transaktionen im Berechnungszeitraum addiert. Nachträglich stornierte Transaktionen, z.B. aufgrund eines Mistrades, etc. werden wieder abgezogen. Maßgeblich für die Berücksichtigung der Transaktionen ist das Datum der Abrechnung. Dieses kann vom Ausführungstag in Ausnahmefällen abweichen, z.B. bei fehlenden Steuerinformationen, fehlender Bestätigung des Kontrahenten oder bei Spätgeschäften. Dabei gilt als erster Tag des Berechnungszeitraums der erste Tag des Vormonats und dieser endet mit dem letzten Tag des jeweiligen Vormonats.

Der Berechnungszeitraum für die erstmalige Berechnung beginnt am Tag der ersten abgerechneten Transaktion nach Depoteröffnung.

Gibt es ein Minimum / Maximum im Ordervolumen für die Gültigkeit der FreeBuys?

Nein, es gibt aktuell kein Mindest- oder Maximalordervolumen bzgl. der Gültigkeit der FreeBuys.

Wie werden Teilausführungen behandelt?

Teilausführungen gelten als „n“ eigene Orders, jede Teilausführung wird separat abgerechnet, d.h. möglicherweise wird für eine Order mehr als ein FreeBuy verbraucht.

Wo kann ich den aktuellen Stand meiner FreeBuys und das Durchschnittsguthaben meines Verrechnungskontos einsehen?

Die verfügbaren FreeBuys sowie das aktuelle und das Durchschnittsguthaben aus dem Vormonat können übersichtlich im Webtrading auf der Kontoübersicht eingesehen werden. Des Weiteren erhalten Sie Ihr Paket vom Vormonat und das vorausichtliche Paket des kommenden Monats als Prognose angezeigt.

Welchen Zinssatz erhalte ich auf Einlagen meines Verrechnungskontos?

Auf dem Verrechnungskonto werden keine Zinsen gutgeschrieben, stattdessen erhalten Sie FreeBuys für das Geld auf dem Verrechnungskonto (FreeBuy Cash) bzw. für Ihre getätigten Trades (FreeBuy Trade).

Kann ich FreeBuys für Sparpläne oder für die Ausübung von Optionen verwenden?

Nein, aktuell ist es nicht möglich, FreeBuys für Sparplanorders oder für die Ausübung von Optionen zu verwenden.

Wie werden Telefonorders abgerechnet?

FreeBuys können grundsätzlich auch über eine Telefonorder eingelöst werden. Jedoch gilt wie bisher, dass bei Telefonorders eine Pauschale von 10,- € abgerechnet wird.

Können Fondsorders als FreeBuys eingesetzt werden?

Solange die Fondsorders über einen der Marktplätze Xetra / OTC / Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg oder im KAG-Handel erteilt werden, können sie als FreeBuy abgerechnet werden.

Mit welchen zusätzlichen Kosten muss ich bei der Ausführung einer Order an einer Regionalbörse rechnen?

Börsengebühr und Maklercourtage werden 1:1 weitergegeben. Eine Übersicht der Börsengebühr nach Börsenplatz sortiert finden Sie unter: Link Börsengebühr

Nehmen Sie Orders auf telefonisch entgegen?

Alle Orders können börsentäglich telefonisch in der Zeit von 08:00 bis 22:00 Uhr unter der Telefonnummer (069) 71 07 – 555 erteilt werden. Bitte beachten Sie, dass gegebenenfalls eine Servicegebühr erhoben wird.

Kann ich bei der OnVista Bank auch Neuemissionen zeichnen?

Die Möglichkeit zur Zeichnung ist vom Produkt abhängig. Einzelheiten zu anstehenden Neuemissionen können Sie bei unserem Händlerteam unter der Telefonnummer (069) 71 07 - 555 erfahren. 

Wie kann ich den Erlös aus dem Verkauf von Wertpapieren auf ein anderes Konto, das ich nicht bei Ihrer Bank führe, überweisen?

Eine Überweisung auf Ihr Referenzkonto nehmen Sie online vor.

Aus Sicherheitsgründen werden Überweisungen nur auf das von Ihnen angegebene Referenzkonto ausgeführt.

 

 

Können Sie Short-Positionen in Aktien eröffnen?

Das Eingehen von Short-Positionen in Aktien ist grundsätzlich nicht möglich.

Wird das Portfolio für die Margin-Berechnung stets bewertet (Market-to-Market)?

Selbstverständlich wird Ihre Gesamtposition betrachtet und ist nur als Ganzes marginpflichtig. Das heißt: Ein Hedging wird von GTS® erkannt und für den nächsten Handelstag berücksichtigt.

Wie lauten die Margin Bedingungen für EUREX Geschäfte?

Detaillierte Informationen finden Sie auf der EUREX Homepage unter www.exchange.de. Unter dem folgenden Link stellt die EUREX einen kostenlosen Margin-Kalkulator zum Download zur Verfügung: 

Kann ich Kombinationsgeschäfte (Spreads, Roll-over) auch ander EUREX durchführen?

Prinzipiell stehen Ihnen alle Möglichkeiten, die eine Terminbörse bietet, offen. Dabei ist zwischen Geschäften zu unterscheiden, die über GTS® oder aber telefonisch aufgegeben werden. Bei der Eröffnung eines Straddles beispielsweise können zwei Positionen in GTS® nur nacheinander im Orderbuch erfasst werden.

Wie kann ich ETF Bruchstücke verkaufen?

Der Verkauf von ETF Bruchstücken ist nur telefonisch zu Onlinekonditionen möglich. Bitte kontaktieren Sie unser Händlerteam unter der Rufnummer (069) 71 07-555.

Wie kann ich eine Order stornieren, die ich über die KAG erteilt habe?

Eine Stornierung von KAG Orders ist nicht möglich da eine sofortige Weiterleitung erfolgt.

Wie lange kann eine Wertpapierorder maximal eingestellt werden?

Die maximale Gültigkeit beträgt 90 Tage (Tag der Ordererteilung + 89 Tage ).

Kann ich eine Order über das Jahresende hinaus an der Präsenzbörse erteilen?

Ja, eine Ordererteilung über das Jahresende ist möglich (Tag der Ordererteilung +89 Tage).

Wie nutze ich GTS?

Sie finden hier eine kurze und lange Anleitung zum GTS:

Bei Fragen zum GTS können Sie sich gerne an die GTS-Hotline wenden.

+49 (0) 69 7107 - 760

Welche Kosten fallen an, wenn ich die Handelssoftware GTS® nutze?

GTS®-Basis:

Realtime-Kursinformationen ohne automatische Kursaktualisierung für deutsche Kassamärkte sowie die Terminbörse EUREX.

Realtime-Kursversorgung im Pull-Modus

Bei Kontoeröffnung werden jedem Konto einmalig 1.000 Pulls gutgeschrieben. Jede Realtime-Kursabfrage wird von OnVista Bank mit einem Pull berechnet. Ist das Pull-Konto aufgebraucht, können neue Pulls zum Preis von 0,015 Euro pro Pull zugekauft werden (Mindestabnahme 1.000 Pulls). Kursinformationen werden grundsätzlich mit einer Verzögerung von 15 Minuten kostenlos angezeigt. Realtime-Kurse sind über die Detail- und Auftragsmasken per Klick (Button „Aktualisieren“) abrufbar.

GTS®-Premium:


Realtime-Kursinformationen in Streaming-Qualität für deutsche Kassamärkte, die Terminbörse EUREX sowie für den Handel USA. Für die Nutzung von GTS®-Premium fallen monatliche Lizenzkosten an. Diese richten sich nach der Handelsaktivität des Vormonats. Die Kosten für die einzelnen Tools zur Kursinformation sowie den Nachrichten- und Chartmodulen entnehmen Sie bitte dem Bestellformular für Zusatzmodule.

Wie gelange ich im neuen Web in die Postbox?

Um in Ihre Postbox zu gelangen, melden Sie sich bitte auf www.onvista-bank.de in Ihrem Depot an. Klicken Sie oben mittig auf den Menüpunkt "Meine Nachrichten" und wählen dann "Postbox". Nun sehen Sie die aktuellsten Dokumente, die in Ihre Postbox eingestellt wurden. In der Suchmaske geben Sie den gewünschten Zeitraum und die Dokumentenart ein und klicken auf "Zeigen". Danach werden Ihnen alle Dokumente wieder angezeigt. Alle Dokumente bleiben automatisch über einen Zeitraum von 10 Jahren für Sie gespeichert. Sobald Sie ein Dokument einmal angeklickt haben, erscheint es nicht mehr als ungelesenes Dokument.

Warum kann ich die Postbox nicht öffnen?

Bei der Verwendung eines Proxy-Servers kann es unter Umständen beim Aufruf der Seite zu Problemen kommen. Dieses Verhalten ist mit dem hohen Sicherheitsstandard, den wir unseren Kunden bieten möchten, zu erklären. Einige Proxy-Server verändern beim Aufruf der Seite die URL (Uniform Resource Locator –Adresse der Webseite). Dies hat zur Folge, daß der Webserver (POSTBOX) von einem Hackerangriff ausgeht und die Verbindung beendet. Um dieses Problem zu beheben, schlagen wir vor, dass Sie Ihren Browser komplett schließen und anschließend neu öffnen. Danach können Sie die Postbox wieder öffnen.

Ich bekomme die Fehlermeldung get.doc und kann die Postbox nicht öffnen. Was kann ich tun?

Um die Postbox nutzen zu können, sollten Sie darauf achten, dass es sich bei den auf Ihrem Rechner installierten Programmen immer um die aktuellsten Versionen handelt. Beim Aufruf der Dokumente in der Postbox wird nach dem Klick auf ein Dokument ein PDF-File generiert, das Sie z.B. mit dem Adobe Reader öffnen können. Bitte beachten Sie, dass Sie den Adobe Reader in der neusten Version verwenden. Bitte prüfen Sie, ob Sie parallel andere Programme geöffnet haben. Es empfiehlt sich, diese vor dem Aufruf der Postbox zu beenden.

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Warum kann ich meine Dokumente nicht ansehen oder öffnen?

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Wie kann ich archivierte Dokumente aufrufen?

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Was besagt die IRS-Regelung 871(m)?

Ab dem 1. Januar 2017 legt das US-Steuergesetz unter der Section 871(m) eine Quellensteuer auf dividendenäquivalente Zahlungen fest. Sie gilt für Derivate und somit auch für Zertifikate und Optionsscheine, die sich auf Dividendenzahlungen von US-Aktien beziehen.

Wer behält die Steuer ein? Muss ich als Privatanleger aktiv werden und gibt es die Möglichkeit der Steuerrückerstattung?

Der US-Quellensteuerabzug wird entweder von den depotführenden Banken oder von den Emittenten durchgeführt. Als Anleger muss man nicht aktiv werden, man kann es aber: Sollte der Emittent die Steuer abgeführt haben, kann der Anleger seine depotführende Bank bitten, ihm eine US-Steuerbescheinigung auszustellen. Mit dieser Steuerbescheinigung kann der Anleger bei der US-Steuerbehörde eine teilweise Steuerrückerstattung beantragen.

Was ist eine dividendenäquivalente Zahlung?

Wenn eine US-Aktie eine Dividende ausschüttet, rechnet der Emittent diese Dividende häufig in den Preis des Zertifikates auf diese Aktie mit ein. Bei dieser Einberechnung handelt es sich um eine dividendenäquivalente Zahlung. Die Steuer wird also auch dann erhoben, wenn keine direkte Zahlung an den Privatanleger fließt.

Wie hoch ist die Steuer?

Die depotführenden Stellen oder die Emittenten behalten ab dem 1. Januar 2017 15% bzw. 30% Steuern auf dividendenäquivalente Zahlungen ein, sofern das Produkt unter die Regelung 871(m) fällt.

Wird für jeden ein Steuersatz von 30% angenommen?

Anlegern mit steuerlicher Ansässigkeit in Deutschland gewähren die USA auf Grundlage eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) mit der Bundesrepublik Deutschland die Reduzierung der US-Quellensteuer auf 15%.
Übernimmt der Derivate-Emittent den US-Quellensteuerabzug, kann er den reduzierten US-Quellensteuersatz mangels Kenntnis der steuerlichen Situation des Anlegers nicht anwenden. Deswegen erhebt der Emittent pauschal 30% Quellensteuern auf dividendenäquivalente Zahlungen.
Führt der Derivate-Emittent nicht selbst den US-Quellensteuerabzug durch, sind die depotführenden Banken nach US-Steuerrecht verpflichtet, nachträglich den Steuerabzug vorzunehmen. Die depotführenden Banken dürfen auf Grundlage der ihnen vorliegenden Kundendokumentation den reduzierten Quellensteuersatz von 15% bei deutschen Steuerpflichtigen anwenden.

Welche Produkte sind ab dem Jahr 2017 betroffen?

Ab dem 1. Januar 2017 unterliegen nur Derivate mit einem Delta von 1 dem US- Quellensteuerabzug. Das sind in der Regel

  • Index- und Partizipationszertifikate
  • Outperformance- und Sprintzertifikate
  • Faktorzertifikate
  • Knock-Out-Zertifikate
  • Optionsscheine und Discount- sowie Bonuszertifikate können bei ausreichend hohem Delta ebenfalls betroffen sein.

Was besagt der Delta-Wert?

Der Delta-Wert zeigt an, in welchem Verhältnis der Kurs eines Derivats die Wertentwicklung eines Basiswerts (z.B. einer Aktie oder eines Index) nachbildet. Hat ein Derivat einen Delta-Wert von 1, bedeutet dies, dass das Derivat den Basiswert 1 zu 1 abbildet.

Welche Produkte sind im Jahr 2017 nicht betroffen?

Folgende Produkte sind im Jahr 2017 nicht betroffen:

  • Put- und Bear-Produkte
  • Kapitalschutzzertifikate
  • Strukturierte Anleihen
  • Aktienanleihen
  • Zertifikate und Optionsscheine, die einen qualifizierten Index abbilden. Beispiele für qualifizierte Indizes sind der Dow Jones Industrial Average®, der S&P 500® und der Nasdaq-100®. Bezieht sich ein Zertifikat oder Optionsschein auf einen nicht-qualifizierten Index, wäre dieses Produkt von der IRS-Regelung betroffen.
  • Optionsscheine sowie Discount- und Bonuszertifikate können bei ausreichend hohem Delta ebenfalls betroffen sein. Fällt das Delta kleiner aus, sind diese Produkte nicht betroffen.
  • Für Derivate, die bereits vor dem 1.1.2017 gekauft wurden, besteht Bestandsschutz, das sogenannte Grandfathering.

Wird es Handelseinschränkungen geben und welche Produkte betrifft es?

Für bereits vor dem 1.1.2017 emittierte Zertifikate und Optionsscheine, die in die IRS-Regelung 871(m) fallen, stellen die Derivate-Emittenten nur noch Geldkurse bereit. Das bedeutet, dass die Produkte nicht mehr gekauft werden können, aber jederzeit an den Derivate-Emittenten zurückverkauft werden können. Bei Zertifikaten und Optionsscheinen, die nach dem 1.1.2017 mit einem Delta von deutlich unter 1 emittiert wurden, und deren Delta-Wert sich auf etwa 1 erhöht, werden ebenfalls nur Geldkurse gestellt. Sobald der Delta-Wert wieder deutlich geringer ist als eins, werden auch wieder Briefkurse gestellt. Das Produkt kann dann wieder vom Anleger gekauft werden.

Können Anleger Produkte verkaufen, die unter die Regelung fallen?

Ja, die Emittenten errechnen während der normalen Produkthandelszeiten den Geldkurs des Finanzproduktes. Für diesen Kurs können die Anleger ihre Produkte jederzeit an den Emittenten zurückverkaufen.

Sind auch Derivate auf US-Aktien betroffen, die keine Dividenden ausschütten?

Eine gewisse Anzahl von US-Aktien zahlt aktuell keine Dividende. Diese sind somit nicht von der US-Quellensteuer betroffen. Allerdings kann sich eine US-Aktiengesellschaft auch kurzfristig entscheiden, eine Dividende auszuschütten. Derivate auf einen solchen Basiswert wären dann direkt betroffen.

Was passiert im Jahr 2018?

Ab dem 1.1.2018 werden Derivate, die die Kursentwicklung des Basiswertes zu mindestens 80% abbilden, also ein Delta von 0,8 haben, ebenfalls US-quellensteuerpflichtig.

Wo finde ich zusätzliche Informationen zur IRS-Regelung?

Weitere Informationen über die US-Quellensteuer nach Section 871(m) finden Anleger auf der IRS-Website www.irs.gov und in jedem produktbezogenen Prospekt.

Was ist der Gegenstand eines Sparplanes bei der OnVista Bank?

Mit dem OnVista Bank Sparplan beauftragt der Kunde die OnVista Bank GmbH (nachfolgend „OnVista Bank“ genannt) mit der regelmäßigen (monatlichen oder vierteljährlichen) Anlage von eingezahlten Geldbeträgen in vom Kunden ausgewählten Wertpapieren. Die hierfür zur Verfügung stehenden Wertpapiere sind der aktuellen Übersicht über die Produktauswahl zum OnVista Bank Sparplan zu entnehmen. Diese kann im Internet unter www.onvista-bank.de eingesehen werden. Für die OnVista Bank Sparpläne gelten ergänzend zu den Geschäftsbedingungen der OnVista Bank diese Sonderbedingungen für den OnVista Bank Sparplan, wobei die in diesen Sonderbedingungen für den OnVista Bank Sparplan enthaltenen Bestimmungen den Bestimmungen in den übrigen Geschäftsbedingungen der OnVista Bank vorgehen, sofern diese voneinander abweichen. Ferner ist Grundlage für den Kauf von Wertpapieren der jeweils rechtsgültige Verkaufsprospekt bzw. beim Kauf von Investmentanteilen die jeweils rechtsgültigen Verkaufsunterlagen des jeweiligen Investmentfonds (ggf. der vereinfachte Verkaufsprospekt und der ausführliche Verkaufsprospekt nebst Vertragsbedingungen oder Satzung, der zuletzt veröffentlichte Jahresbericht sowie – sofern veröffentlicht – der anschließende Halbjahresbericht). Die Verkaufsprospekte der sparplanfähigen Produkte können auf der Internetseite des jeweiligen Emittenten eingesehen werden.

Wie erfolgt die Depotführung?

Die Beauftragung über einen OnVista Bank Sparplan kann nur in Verbindung mit einem bei der OnVista Bank geführten Konto/ Depot erfolgen. Pro Sparplan kann nur ein Wertpapier bespart werden.

Wie verläuft die Besparung, Ausführung, Abrechnung?

Einzahlungen
Bei einem OnVista Bank Sparplan erfolgen die Ansparungen periodisch (monatlich bzw. vierteljährlich, zum 1. oder 15. des jeweiligen Monats). Der Kunde erteilt der OnVista Bank einen Auftrag zum Abschluss eines OnVista Bank Sparplans, indem er einen entsprechenden Online-Auftrag über das Webtrading auf Eröffnung eines OnVista Bank Sparplans an die OnVista Bank übermittelt und dieser der OnVista Bank zugeht. Der Auftrag muss mindestens einen (1) Bankarbeitstag vor dem gewünschten ersten Ausführungstermin bei der OnVista Bank eingehen. Das OnVista Bank Konto dient als Verrechnungskonto für den Sparplan, wobei der Kunde selbst für ausreichende Deckung auf diesem zu sorgen hat. Maßgeblich für die Beurteilung der ausreichenden Deckung nach vorstehendem Satz ist der „Verfügbare Betrag“ einen (1) Tag vor dem jeweiligen Ausführungstermin des OnVista Bank Sparplans. Der „Verfügbare Betrag“ wird dem Kunden in den Handelsapplikationen angezeigt und kann von dem Kontostand auf dem Verrechnungskonto des Kunden abweichen. Sollte Der „Verfügbare Betrag“ des Kunden einen (1) Tag vor dem jeweiligen Ausführungstermin geringer sein als die jeweilige Sparrate, ist die OnVista Bank berechtigt, aber nicht verpflichtet, diesen Ansparungstermin unberücksichtigt zu lassen. Ferner ist die OnVista Bank in diesem Fall berechtigt, aber nicht verpflichtet, den Sparplan zu löschen. Der Kunde erhält hierüber eine gesonderte Information. Die mögliche Sparrate beträgt mindestens 50,– EUR oder ein Vielfaches davon pro Sparplan, maximal jedoch 1.000,– EUR. Die OnVista Bank behält sich vor, die Mindest- bzw. Maximalrate der sparplanfähigen Wertpapiere zu verändern.

Wichtiger Hinweis:
Der „Verfügbare Betrag“ berücksichtigt die Sparplanrate erst bis zu 5 Tagen nach dem jeweiligen Ansparungstermins, so dass es dem Kunden möglich ist, über die zur Verfügung gestellt Sparplanrate anderweitig (z.B. durch Überweisung oder sonstigen Kaufauftrag) zu verfügen. In einem solchen Fall ist der Kunde verpflichtet, eine sich daraus eventuell ergebende Überziehung seines Verrechnungskontos unverzüglich einschließlich angefallener Überziehungszinsen zurückzuführen.

Auftragsausführung und Ausführungsort
Die OnVista Bank führt die durch den Abschluss eines OnVista Bank Sparplans erteilten Aufträge zum Kauf von Wertpapieren als Kommissionär aus. Hierzu führt die OnVista Bank im eigenen Namen, aber auf Risiko und für Rechnung des Kunden ein Kaufgeschäft (Ausführungsgeschäft) durch. Alle dieselbe Wertpapiergattung betreffenden Kundenaufträge werden zu jeweils einem Ausführungsgeschäft zusammengelegt, was für den einzelnen Kundenauftrag nachteilig sein kann. Anteile für Fonds-Sparpläne können ausschließlich über die emittierende Kapitalverwaltungssellschaft bezogen werden und nicht über andere Handelsplätze. Für börsengehandelte Investmentanteile (ETFs), ETCs und Zertifikate sind die Börsen XETRA, Frankfurt Zertifikate AG und die übrigen inländischen Börsen in Bezug auf die erforderliche Preis- und Volumensqualität und Ausführungskosten grundsätzlich gleich geeignete Handelsplätze. Börsengehandelte Investmentanteile (ETFs) und ETCs erwirbt die OnVista Bank am Börsenplatz Xetra. Zertifikate erwirbt die OnVista Bank am Börsenplatz Frankfurt Zertifikate.


Abrechnung von Wertpapieren
Die Abrechnung der Wertpapiere erfolgt auf Basis der Abrechnungen, die die OnVista Bank vom jeweiligen Kontrahenten erhält. Soweit die Einzahlung das Ein- oder Mehrfache eines Anteils zum Ausgabepreis bzw. eines Stücks zum Ausführungskurs übersteigt, wird der überschreitende Betrag mit bis zu vier Dezimalstellen in Bruchteilsrechten von Wertpapieren gutgeschrieben.

Girosammelverwahrung
Die erworbenen Wertpapiere werden in Girosammelverwahrung oder Wertpapierrechnung genommen.

Ausschüttung
Soweit Wertpapiere ausschütten, werden die Ausschüttungen – ggf. unter Abzug von einzubehaltenden Steuern – auf dem OnVista Bank Konto gutgeschrieben. Sie werden nicht am Ausschüttungstag automatisch in Anteilen des betreffenden Fonds wieder angelegt. Auch eine derartige Kundenweisung ist nicht möglich.

Wie verlaufen Verkauf, Auslieferung und Übertragung vom Sparplandepot?

Verkauf
Wünscht der Kunde einen teilweisen oder vollständigen Verkauf von Wertpapieren aus dem OnVista Bank Sparplan, wird die OnVista Bank den Veräußerungserlös auf dem OnVista Bank Konto gutschreiben. Im Depot befindliche Bruchteilsrechte können nur verkauft werden, wenn die gesamte Position einschließlich der Bruchteilsrechte verkauft wird. Aufträge können online oder telefonisch, wie in den Geschäftsbedingungen der OnVista Bank im Einzelnen beschrieben, erteilt werden. Wünscht der Kunde zusätzlich die Aussetzung des Sparplans, muss er die Löschung des bestehenden und eine entsprechende Neuanlage eines OnVista Bank Sparplans gesondert online oder telefonisch beauftragen (siehe dazu Ziffer 8 dieser Sonderbedingungen für den OnVista Bank Sparplan).

Auslieferung und Übertragung
Die Auslieferung oder Übertragung von Bruchteilsrechten ist nicht möglich. Verlangt der Kunde die Auslieferung oder Übertragung von Wertpapieren und verbleiben allein Bruchteilsrechte auf dem Depot, werden diese veräußert und der Gegenwert dem OnVista Bank Konto gutgeschrieben.

Erhält man Abrechnungen und Buchungsanzeigen?

Der Kunde erhält grundsätzlich Abrechnungen oder Buchungsanzeigen über jede Bestandsveränderung auf seinem Depot sowie über die Ausschüttungen/ Thesaurierungen der Wertpapiere.

Gibt es Auflösungen von Fonds oder Änderungen der Produktwahl?

Wird ein Fonds, auf dessen Anteile sich der OnVista Bank Sparplan bezieht, wegen Zeitablaufs oder aus sonstigen Gründen aufgelöst, so ist die OnVista Bank berechtigt, die Anteile oder Anteilsbruchteile des Fonds am letzten Bewertungstag zu veräußern und den Gegenwert dem OnVista Bank Konto gutzuschreiben, sofern keine gegenteilige Weisung des Kunden vorliegt.

Die OnVista Bank behält sich vor, Anzahl und Auswahl der sparplanfähigen Wertpapiere zu verändern. Für den Fall, dass die Sparplanfähigkeit eines Wertpapiers endet, hat dies zur Folge, dass die Fortführung des Sparplans nicht mehr möglich ist. Dies hat nicht den automatischen Verkauf der bisher angesparten Wertpapiere zur Folge. Für die regelmäßige Anlage in einem anderen Wertpapier ist die Eröffnung eines neuen Sparplans erforderlich.

Wo kann man die Kosten für Sparpläne einsehen?

Die Höhe der Entgelte für den Kauf/ Verkauf von Wertpapieren im Rahmen des OnVista Bank Sparplans sowie hiermit im Zusammenhang stehender Leistungen ergeben sich aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis der OnVista Bank.

Wie kann man den Sparplan ändern?

OnVista Bank Sparpläne können nicht geändert werden. Dies gilt insbesondere in Bezug auf das gewählte Wertpapier, die Höhe der Sparrate (d.h. Aussetzung, Erhöhung oder Senkung der Sparrate), den Stichtag oder das Intervall. Für den Fall, dass ein Kunde einen bestehenden OnVista Bank Sparplan ändern möchte, muss er daher den bestehenden OnVista Bank Sparplan löschen und einen neuen OnVista Bank Sparplan anlegen.

Wie kann man Sparpläne kündigen?

Der OnVista Bank Sparplan kann jederzeit vom Kunden gekündigt werden. Die Kündigung wird jeweils für den nächsten Ausführungstermin berücksichtigt, wenn die Kündigung bis spätestens einen (1) Bankarbeitstag vor dem jeweiligen Ausführungstermin des Sparplans bei der OnVista Bank eingeht. Andernfalls wird sie für den nächstfolgenden Abbuchungstermin berücksichtigt. Eine Kündigung des OnVista Bank Sparplans führt nicht automatisch zum Verkauf der bisher angesparten Wertpapiere. Das OnVista Bank Konto/ Depot bleibt nach der Kündigung des OnVista Bank Sparplans bestehen. 

Was versteht man unter dem automatischen Kirchensteuerabzug?

Ab 1. Januar 2015 führen wir automatisch für alle unsere Kunden die Kirchensteuer zur Kapitalertragsteuer an das Finanzamt ab. Dazu ist es erforderlich, dass wir anhand Ihrer Adressdaten Ihre TIN beim BZST erfragen, falls Sie uns diese noch nicht gemeldet haben. Um zu ermitteln, ob eine Kirchensteuerpflicht besteht, sind wir verpflichtet einmal jährlich beim Bundeszentralamt für Steuern Ihr persönliches Kirchensteuermerkmal anhand der uns vorliegenden TIN zu ermitteln. Sind Sie nicht kirchsteuerpflichtig oder haben der Übermittlung widersprochen, wird uns ein Nullwert übermittelt. In diesem Fall findet kein Kirchensteuerabzug statt.

Wie funktioniert der automatische Kirchensteuerabzug?

Wir sind verpflichtet das persönliche Kirchensteuermerkmal (KISTAM) für alle natürlichen Personen, die in Deutschland unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind, beim Bundeszentralamt für Steuern abzufragen. Bei diesem Merkmal handelt es sich um einen sechsstelligen Datensatz, in dem die Religionszugehörigkeit, der zugehörige Steuersatz und das Gebiet der Religionsgemeinschaft verschlüsselt abgebildet sind.
Auf Basis des KISTAM erfolgt der Steuerabzug. Sind Sie nicht kirchensteuerpflichtig, wird uns ein Nullwert übermittelt. In diesem Fall findet kein Kirchensteuerabzug statt.

Kann ich dem automatischen Datenabruf widersprechen?

Ja. Sie können dem Datenabruf bis spätestens 30. Juni eines Jahres direkt beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) widersprechen, indem Sie einen Sperrvermerk einlegen. Für den Widerspruch kann ausschließlich das Formular des BZSt verwendet werden, das im Formularcenter der Bundesfinanzverwaltung in der Rubrik Kirchensteuer hinterlegt ist (www.formulare-bfinv.de). Detaillierte Informationen zu Ihrem Widerspruchsrecht und den Folgen finden Sie auf den Seiten des Bundeszentralamtes für Steuern.
Achtung: Der Sperrvermerk entbindet nicht von der Kirchensteuer-Pflicht. Sie müssen die Kirchensteuer auf die Abgeltungssteuer über die Steuererklärung ans Finanzamt abführen.

Was ist bei einem Depotübertrag hinsichtlich der Abgeltungsteuer zu beachten?

Mit Einführung der Abgeltungssteuer unterscheidet der Gesetzgeber bei einem Depot übertrag zwischen einem Depotübertrag ohne Gläubigerwechsel und einem Depotübertrag mit Gläubigerwechsel oder einer Schenkung.

Überträge auf eigenes Depot gelten steuerrechtlich nicht als Gläubigerwechsel und sind daher steuerlich unbeachtlich.

Unentgeltlicher Übertrag auf Depot eines Dritten bzw. Übertrag auf Depot des Ehegatten (z.B. aufgrund von Schenkung oder Erbschaft). Überträge auf Depots Dritter gelten als Überträge mit Gläubigerwechsel. Seit dem 01.01.2010 fallen darunter auch Überträge von Gemeinschafts-/ Einzeldepots auf Gemeinschafts-/Einzeldepots von Ehegatten. Werden ab dem 01.01.2009 angeschaffte Bestände unentgeltlich (z.B. aufgrund Schenkung oder Erbschaft) übertragen, erfolgt grundsätzlich die Meldung „unentgeltlicher Übertrag“ an die zuständigen Finanzbehörden. Anschaffungsdaten werden innerhalb von Deutschland automatisch an die Empfängerbank übermittelt, sofern diese beim übertragenden Institut vorliegen. Bitte beachten Sie die gesonderten gesetzlichen Regelungen für Zertifikate und Finanzinnovationen.

Sonstiger Übertrag auf Depot eines Dritten
Sofern bei Beauftragung der Übertrag nicht als Schenkung oder Erbschaft deklariert wurde, unterstellt das Einkommensteuergesetz eine Veräußerung. Es wird dann ein fiktiver Verkauf gerechnet, wobei ggf. Abgeltungssteuer zzgl. Soli und evtl. KiSt fällig und an das Betriebsstättenfinanzamt abgeführt werden. Bitte beachten Sie die gesonderten gesetzlichen Regelungen und Finanzinnovationen.
Erfolgt keine Angabe, ist das abgebende Institut bei einem Übertrag auf ein Depot, dessen Inhaber namentlich nicht auf den Auftraggeber lautet, berechtigt, diesen Auftrag als „Sonstiger Übertrag auf Depot eines Dritten“ (= entgeltlicher Übertrag) zu behandeln.

Welches Ziel verfolgt der Gesetzgeber mit der Einführung der Abgeltungsteuer ab dem 1.1.2009?

Seit 2009 wird die Abgeltungssteuer auf Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne fällig. Davon behält das Finanzamt 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und ab Januar 2015 auch Kirchensteuer ein.
Die Besteuerung wird weitgehend von den Kreditinstituten durch Abzug bei Gutschrift der Erträge vorgenommen und ist damit für den Anleger erledigt. Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne müssen dann regelmäßig nicht mehr in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.

In welcher Höhe ist Abgeltungsteuer zu zahlen?

Auf alle Kapitalerträge wie Dividenden, Kursgewinne oder Zinsen muss seit dem 01.01.2009 Abgeltungsteuer in folgender Höhe entrichtet werden:

  • 25% Abgeltungsteuer
  • 5,5% Solidaritätszuschlag auf die zu zahlende Abgeltungsteuer
  • 9% (für alle Bundesländer außer Bayern und Baden Württemberg) bzw. 8% (für Bayern und Baden Württemberg) Kirchensteuer auf den Abgeltungssteuerbetrag.


Da die Kirchensteuer sonderabzugsfähig ist und das zu versteuernde Einkommen senkt, betragen in diesem Fall Abgeltungssteuer 24,45 %, Solidaritätszuschlag 1,34 % und Kirchensteuer 2,20 %. Die Gesamt-Steuerbelastung durch die Abgeltungssteuer inklusive Soli und Kirchensteuer beträgt also ziemlich genau 28 %.

Welche Einkünfte fallen unter die Abgeltungsteuer?

Alle im Privatvermögen anfallenden Kapitalerträge, also z.B. Zinsen aus Fest- oder Termingeldanlagen, Sparverträgen, verzinslichen Wertpapieren, Zertifikaten oder Anleihen, Erträge aus Investmentfonds oder Termingeschäften, Dividenden aus Aktien und auch Kursgewinne, die beim Verkauf von Wertpapieren anfallen, werden einheitlich von der Abgeltungsteuer erfasst.

Dies bedeutet insbesondere, dass die hälftige Besteuerung von Dividenden und von Aktienveräußerungsgewinnen nach dem Halbeinkünfteverfahren entfällt und alle Wertpapierveräußerungsgewinne zeitlich unbegrenzt, d.h. auch außerhalb der bis 31.12.2008 geltenden Jahresfrist, der Besteuerung unterliegen.

Werden auch Veräußerungsverluste im Rahmen der Abgeltungsteuer berücksichtigt?

Verluste aus privaten Wertpapier- und Termingeschäften werden wie Gewinne zeitlich unbegrenzt und stets in voller Höhe steuerlich berücksichtigt. Dies gilt auch für Aktienverluste. Aktienverluste können aber ausschließlich mit Gewinnen aus der Veräußerung von Aktien verrechnet werden. Verluste aus allen anderen Wertpapier- und Termingeschäften können jedoch nicht nur mit Gewinnen aus diesen Geschäften, sondern auch mit laufenden Erträgen aus Kapitalanlagen wie bspw. Zinsen und Dividenden verrechnet werden.

Müssen Verluste im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden?

Soweit die Kapitalanlagen bei einem Kreditinstitut im Inland erfolgen, wird dieses die Verlustverrechnung für den Kunden vornehmen und eine entsprechend geringere Abgeltungsteuer abziehen. Sofern am Ende des Jahres Verluste mangels verrechenbarer Erträge nicht ausgeglichen werden können, wird das Kreditinstitut diesen „Verlustüberhang“ auf das folgende Jahr übertragen und die Verrechnung dann fortsetzen. Der Kunde kann sich den „Verlustüberhang“ aber auch vom Kreditinstitut bescheinigen lassen, wenn er ihn im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung zum Ausgleich von steuerbelasteten Kapitalerträgen aus anderen Quellen nutzen möchte. Eine solche Bescheinigung (Verlustbescheinigung) muss bis zum 15. Dezember eines Jahres beim Kreditinstitut beantragt werden. Bei Kapitalanlagen im Ausland können Verluste stets erst in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.

Werden auch Gewinne aus der Veräußerung von Immobilien von der Abgeltungsteuer erfasst?

Nein. Hier bleibt es beim gegenwärtigen Recht. Ein Gewinn aus der Veräußerung nicht selbst genutzter Immobilien innerhalb von 10 Jahren nach Anschaffung ist steuerpflichtig. Die Versteuerung erfolgt im Rahmen der Veranlagung zum individuellen Steuersatz.

Können von Kapitalerträgen und Veräußerungsgewinnen weiterhin Werbungskosten abgezogen werden?

Nein. Von diesen Kapitaleinkünften wird seit 2009 nur noch der Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro jährlich abgezogen. Darüber hinaus werden keine weiteren Werbungskosten (z.B. Depotgebühren, Vermögensverwaltungsgebühren, Reisekosten für Fahrten zum Anlageberater oder zur Hauptversammlung) mehr steuermindernd berücksichtigt. Abzugsfähig bleiben allerdings die in unmittelbarem Zusammenhang mit Veräußerungs- oder Termingeschäften anfallenden Aufwendungen (z.B. Provisionszahlungen).

Wie werden Aktien und andere Wertpapiere, die vor dem 1.1.2009 erworben wurden, beim Verkauf künftig steuerlich behandelt?

Bei allen Wertpapieren, die vor dem 1.1.2009 gekauft und nach dem 1.1.2009 – also nach Einführung der Abgeltungsteuer – verkauft werden, gilt aus Vertrauensschutzgründen weiterhin das bisherige Steuerrecht. Wer also in diesen Fällen Aktien oder verzinsliche Wertpapiere länger als 12 Monate im Depot liegen hatte und diese mit Gewinn verkauft, kann den Kursgewinn weiterhin steuerfrei einnehmen.
Allerdings erfolgt bei einer Veräußerung mit Verlust auch keine Verlustzuweisung!
Bestimmte Anlageformen unterlagen bereits vor 2009 beim Verkauf – unabhängig von der Haltedauer – dem Zinsabschlag (sog. Finanzinnovationen wie z.B. Zerobonds, Aktienanleihen). Seit dem 1.1.2009 wird die Veräußerung solcher Wertpapiere sofort von der Abgeltungsteuer erfasst.
Eine spezielle Ausnahme ist für bestimmte Zertifikate ohne Ertrags- oder Kapitalgarantie vorgesehen, für die ein vorgezogener Stichtag gilt: Nur wer solche Zertifikate vor dem 15.3.2007 gekauft hat, wird nach dem 1.1.2009 uneingeschränkt nach den alten Steuerregeln behandelt. Eine weitere Sonderregelung gilt für Anteile an Spezialfonds und bestimmten anderen, spezielle Anlegerkreise ansprechende Investmentvermögen, wonach diese bei Verkauf ab dem 1.1.2009 nur dann nicht der Abgeltungsteuer unterliegen, wenn sie vor dem 10.11.2007 erworben wurden.

Unterliegen fällig werdende abgezinste Anleihen (z.B. Zerobonds) der Abgeltungsteuer?

Ja. Der Ertrag aus abgezinsten Anleihen (z.B. Zerobonds, Disagio- Anleihen) ist bei Fälligkeit zu versteuern. Bei Einlösung solcher Wertpapiere, die vor 2009 den sog. Finanzinnovationen zugerechnet wurden, ist seit dem 1.1.2009 die Differenz zwischen Einlösungs- und Anschaffungswert der Abgeltungsteuer zu unterwerfen, unabhängig davon, wann diese erworben wurden.
Dies gilt nicht für die Einlösung von fälligen Anleihen mit laufenden Zinszahlungen, bei denen im Emissionszeitpunkt ein lediglich geringer, innerhalb der sog. „Disagio-Staffel“ liegender Abschlag vom Nennwert vorgenommen wurde, wenn diese Anleihen vor dem 1.1.2009 erworben wurden. Für nach diesem Stichtag erworbene Anleihen hat die Staffelregelung keine Bedeutung mehr.

Was passiert mit Bank- oder Investmentsparplänen, die vor 2009 abgeschlossen wurden?

Der 1.1.2009 gilt als Stichtag auch für Sparpläne. Kapitalerträge, die vor diesem Stichtag anfallen, werden nach altem Recht, danach zufließende Erträge nach neuem Recht besteuert.
Bei Wertpapieren, die im Rahmen solcher Verträge vor dem 1.1.2009 erworben und nach diesem Stichtag außerhalb der Jahresfrist verkauft werden, muss der Anleger wie bisher die Kursgewinne nicht versteuern.

Werden Kapitalerträge von Rentnern, Studenten oder Geringverdienern, die keine Einkommensteuer zahlen müssen, künftig dem Abgeltungsteuerabzug unterworfen?

Nein. Wer mit seinem Jahreseinkommen unter dem steuerlichen Grundfreibetrag von derzeit 7.664 Euro liegt und keine Einkommensteuer zahlen muss, kann nach wie vor eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) bei seinem Finanzamt beantragen. Legt er diese seiner Bank vor, so werden seine Kapitalerträge ohne Steuerabzug gutgeschrieben.

Was ist ein Freistellungsauftrag und wie kann ich diesen erteilen?

Seit 2009 werden Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne trotz Abgeltungsteuer bis zur Höhe von 801 Euro jährlich (Sparer-Pauschbetrag) von der Einkommensteuer befreit. Dieser Pauschbetrag kann wie bisher von der Bank schon beim Steuerabzug berücksichtigt und Erträge insoweit steuerfrei gutgeschrieben werden, wenn der Kunde einen entsprechenden Freistellungsauftrag vorlegt.
Sie finden das Formular in unserem Formularcenter und können uns dieses postalisch oder per Fax zukommen lassen. Bitte beachten Sie, dass u.a. die Angabe Ihrer Steueridentifikationsnummer (TIN) zwingend erforderlich ist.

Was kann man unternehmen, wenn der individuelle Einkommensteuersatz unter dem Abgeltungsteuersatz von 25 % liegt?

Es besteht die Möglichkeit einer Veranlagung auf Antrag beim Finanzamt. In diesem Fall sind, wie gegenwärtig, alle Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne neben den übrigen Einkünften in der Einkommensteuerveranlagung anzugeben. Außerdem ist die bereits im Abzugsverfahren einbehaltene Abgeltungsteuer nachzuweisen. Die benötigten Angaben werden die Kreditinstitute in einer Steuerbescheinigung zur Verfügung stellen. Das Finanzamt wird auf dieser Grundlage von Amts wegen eine Günstigerprüfung vornehmen und ggf. auch auf die Kapitaleinkünfte den geringeren Einkommensteuersatz anwenden, wobei die zuvor einbehaltene Abgeltungsteuer angerechnet wird.

Unterliegen ausländische Kapitalerträge auch der Abgeltungsteuer?

Ja. Sofern Erträge aus ausländischen Wertpapieren stammen, die bei inländischen Kreditinstituten verwahrt werden, unterliegen sie wie inländische Erträge dem Abgeltungsteuerabzug. Erträge aus Kapitalanlagen im Ausland und im Ausland erzielte Veräußerungsgewinne müssen nach wie vor im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung angegeben werden, werden aber künftig ebenfalls wie inländische Kapitalerträge stets mit 25 % besteuert.

Kann die im Ausland auf Kapitalerträge erhobene Quellensteuer trotz pauschaler Abgeltungsteuer in Deutschland angerechnet werden?

Ja. Die nach Berücksichtigung von Ermäßigungsansprüchen auf Grund von Doppelbesteuerungsabkommen verbleibende, anrechenbare ausländische Quellensteuer wird bei Erträgen aus ausländischen Wertpapieren, die von inländischen Banken verwahrt werden, schon unmittelbar beim Abzug der Abgeltungsteuer angerechnet.

Bei im Ausland erzielten Kapitalerträgen wird die hierauf angefallene ausländische Quellensteuer erst im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung berücksichtigt.

Wie erhalte ich die Jahressteuerdokumente?

Für steuerinländische Privatpersonen erstellt die OnVista Bank jährlich die gesetzliche Jahressteuerbescheinigung. Diese stellen wir Ihnen in Ihre Postbox ein und verschicken diese zusätzlich per Post, sofern Sie im Steuerjahr 2016 Kapitalerträge hatten. Sie brauchen hierfür keine Bestellung vorzunehmen. Mit diesem gesetzlichen Reporting erhalten Sie alle Informationen, die Sie für Ihre Steuererklärung benötigen. Die Einstellung in die Postbox und der postalische Versand erfolgen voraussichtlich im März 2017.

Sollten Sie darüber hinaus für Ihre persönlichen Unterlagen noch weitergehende Informationen benötigen, können Sie das so genannte freiwillige Steuerreporting für pauschal 7,50€ (inkl. MwSt.) über Ihre Postbox bestellen. Dieses besteht aus der Erträgnisaufstellung. Sie finden die Bestellfunktion in der Postbox rechts über dem Link „Logout“, in dem Sie auf den Link „freiwillige Dokumente“ klicken. Bitte beachten Sie, dass Ihnen die Online-Bestellfunktion in der Postbox vom 19. Dezember 2016 bis 28. Februar 2017 zur Verfügung stehen wird.

Hinweis: Sollten Sie bereits bis zum 15. Dezember eine Verlustbescheinigung bei der OnVista Bank beantragt haben, ist diese in der Jahressteuerbescheinigung mit enthalten.

Wie kann ich das freiwillige Jahresendreporting bestellen?

Das freiwillige Steuerendreporting können Sie jährlich über Ihre Postbox (nach Anmeldung im Depot auf www.onvista-bank.de) im Zeitraum Dezember bis 28. Februar bestellen. In dieser Zeit steht Ihnen der Link "freiwillige Dokumente“ zur Verfügung. Hier können Sie anhaken, ob Sie das freiwillige Steuerreporting gegen eine Gebühr von 7,50 EUR erhalten möchten.
Das freiwillige Reporting (Erträgnisaufstellung) wird ca. Ende März in die Postbox eingestellt

Wo finde ich meine Steueridentifikationsnummer (TIN)?

Die Steuer-ID ist eine persönliche Identifikationsnummer für steuerliche Belange und hat eine lebenslange Gültigkeit. Der Versand erfolgte durch das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) im August 2008. Bei Bedarf kann die Steuer-ID dort (siehe www.bzst.de) jederzeit angefordert werden.

Können für Depotgemeinschaften Verlusttöpfe geführt werden?

Ja. Bei Gemeinschaftskonten und -depots natürlicher Personen wird der Verlusttopf für die jeweilige Gemeinschaft geführt (z. B. nichteheliche Lebensgemeinschaft, eingetragene Lebenspartnerschaft). Dies gilt auch für andere Personengemeinschaften (z. B. private Investmentclubs, Sparclubs etc.).
Die Verlustverrechnung ist unabhängig von einem Wechsel der Beteiligten (z. B. Ein- und Austritte bei Investmentclubs oder bei vermögensverwaltenden Personengesellschaften) fortzuführen. Eine Aufteilung der Erträge und der Verluste oder sogar Zuordnung von Verlusttöpfen ist weder unterjährig noch zum Jahresende vorzunehmen. Wird eine Verlustbescheinigung beantragt, wird diese für die (im Zeitpunkt der Erstellung aktuelle) Gemeinschaft ausgestellt. Sofern kein Antrag gestellt wird, hat das Institut einen Verlustüberhang auf das Folgejahr vorzutragen.
(s.BMF Schreiben vom 09. Oktober 2012 (Ergänzung des BMF Schreibens vom 22.09.2009) Rz 220+221)

Was besagt die IRS-Regelung 871(m)?

Ab dem 1. Januar 2017 legt das US-Steuergesetz unter der Section 871(m) eine Quellensteuer auf dividendenäquivalente Zahlungen fest. Sie gilt für Derivate und somit auch für Zertifikate und Optionsscheine, die sich auf Dividendenzahlungen von US-Aktien beziehen.

Benutzungshinweise zum neuen Webtrading

Die Benutzungshinweise zum Webtrading finden Sie im folgenden Handbuch: Kurzanleitung Webtrading

Falls Ihre Fragen nicht beantwortet werden, schicken Sie uns diese gerne per E-Mail unter: service@onvista-bank.de

Welche Systemvoraussetzungen sind erforderlich?

Das Webtrading der OnVista Bank ist für Google Chrome, Microsoft Internet Explorer und Firefox in den aktuellen Versionen, eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel und eine mittlere Schriftgröße optimiert. Damit Sie das System nutzen können, muss Ihr Web-Browser Cookies und Cookies von Drittanbietern akzeptieren.

Wie ist die Vorgehensweise beim börslichen und außerbörslichen Handel?

Das Modul „Wertpapier Order“ ist die zentrale Ordermöglichkeit rund um den Handel. Sie finden das Modul unter dem Navigationspunkt „Handeln“. Wählen Sie hier zunächst aus, ob Sie „Kaufen“ oder „Verkaufen“ möchten. Der Farbbalken unter dieser Auswahl zeigt Ihnen Ihre Auswahl dann grafisch an. Blau = Kauf, Purpur = Verkauf. Geben Sie anschließend die gewünschte WKN bzw. ISIN sowie Stückzahl ein und klicken Sie auf „Wert suchen“.
Sofern die Ordermaske Ihre WKN bzw. ISIN nicht erkennt, bleibt der Button „Wert suchen“ inaktiv. Sobald die WKN bzw. ISIN erkannt wurde, werden Ihnen der Wertpapiername, die ISIN sowie die ausgewählte Stückzahl als Überschrift angezeigt. Sollten Sie das gewünschte Wertpapier im Bestand haben, wird Ihnen der Bestand im Reiter „Verkaufen“ ausgewiesen. Anschließend zeigen wir Ihnen eine Übersicht über alle bei der OnVista Bank angebotenen Handelsplätze an, an denen das gewünschte Wertpapier gehandelt werden kann. Zunächst den börslichen und außerbörslichen Direkthandel, anschließend den Handel über die Fondsgesellschaft (bei Auswahl eines Fonds) und am Ende die Liste aller in- und ausländischen Börsenplätze.

Welche Möglichkeiten der Kursversorgung werden angeboten?

Die Kursversorgung im Webtrading ist grundsätzlich zeitverzögert. In der Auftragsmaske steht Ihnen eine Echtzeitabfragemöglichkeit zur Verfügung (Button „R“ für Realtime (Echtzeit 1 „pull“). Hinweis: Außerbörsliche Realtimekurse sind kostenfrei.

Wer hilft bei Benutzungsproblemen?

Unsere Mitarbeiter der Kundenbetreuung. Sie erreichen uns unter der Telefonnnummer: 069 7107-530 oder per Mail unter service@onvista-bank.de.

Kostet mich das neue Webtrading etwas?

Nein, es fallen lediglich die üblichen Online-Kosten (Internetanbieter) an.

Gibt es Probleme mit Netzwerken oder aktiven Firewalls?

Nein, da Sie über den Web-Browser in das Webtrading gelangen.

Werden PINs und TANs benötigt?

Nein, die Sicherheit ist durch eine 128-Bit-Verschlüsselung gegeben.

Was kann ich machen, wenn der Zugang zum Webtrading nicht funktioniert?

Es gibt mehrere Gründe, warum Ihr Zugang zum Webtrading nicht möglich ist. Meistens ist ein Tippfehler im Username oder Passwort die Ursache. Weitere häufige Ursachen können sein:

 

  • Ihre Tastatur, die auf Großbuchstaben eingestellt. Vergewissern Sie sich, dass die Caps-Lock-Funktion nicht aktiviert ist – das Lämpchen für die Feststelltaste also nicht leuchtet – und die Umschalttaste ( Shift-Taste ) nicht gedrückt ist.
  • Der Benutzername besteht immer aus zwei Buchstaben, in der Regel Ihren Initialen und fünf bzw. sechs Ziffern.
  • Zwischen Buchstaben und Ziffern darf kein Leerzeichen vorhanden sein.
  • Benutzername und Passwort wurden vertauscht. Die korrekte Reihenfolge lautet: Der Benutzername steht in der ersten Zeile, das Passwort in der zweiten Zeile.

Falls Ihr Zugang immer noch nicht funktioniert, dann kontaktieren Sie unseren Kundenservice.

Bitte beachten Sie: Sollte Ihnen angezeigt werden, dass Ihr User gesperrt ist, geben Sie uns bitte telefonisch (069 7107- 530) Bescheid. Wir entsperren Ihren User dann umgehend.

Wie ändere ich das Passwort für den Online-Handel?

Sie können Ihr persönliches Passwort ändern, indem Sie im Webtrading unter "Verwaltung" den Menüpunkt „Loginpasswort ändern“ auswählen. Dort geben Sie Ihr altes und anschließend Ihr neues Passwort ein und bestätigen es.

Wie überweise ich Geld zurück?

Wie überweise ich Geld zurück? Eine Überweisung auf Ihr Referenzkonto nehmen Sie ganz einfach online vor. Dazu melden Sie sich bitte im Webtrading unter " https://webtrading.onvista-bank.de/" an. Wählen Sie den Menüpunkt "Depot & Konto" und anschließend "Überweisung". Überweisungen, die Sie bis 11 Uhr eingeben, werden taggleich ausgeführt. Danach erfolgt die Ausführung am nächsten Arbeitstag. Sie können eine Überweisung pro Tag tätigen. Solange diese noch nicht auf "ausgeführt" steht, ist die Überweisung stornierbar.
Alternativ können Sie uns den Auftrag auch schriftlich erteilen: Unter ''Services / Formulare'' finden Sie auf https://www.onvista-bank.de/service/uebersicht/formulare.html unter Auftragsformulare ein Offline-Überweisungsformular (Inland)/ Offline-Überweisungsformular (Ausland). Drucken Sie dieses Formular aus und schicken Sie uns dieses ausgefüllt an die Faxnummer (0 69) 71 07-943 oder per Post zu.

OnVista Bank GmbH
Abteilung: Depotführung
Wildunger Str. 6a
60487 Frankfurt am Main

Sind EUREX-Produkte über das Webtrading handelbar?

Ja, Eurex-Produkte sind über das Webtrading handelbar. 

Ist die Zeitspanne bis zur Orderausführung im Webtrading vergleichbar mit derjenigen in GTS® und wird wie in GTS® eine sofortige Orderbestätigung (auch bei Teilausführung) eingeblendet?

Die Orderweiterleitung und die Orderbestätigung erfolgen im Webtrading genauso schnell wie in GTS® – unabhängig davon, ob es sich um eine Teil- oder um eine vollständige Ausführung handelt.

Kann ich im Intraday-Handel Aktien z.B. über Xetra kaufen und in Berlin wieder verkaufen?

Selbstverständlich können Sie z.B. an den Präsenzbörsen Intraday-Wertpapiere kaufen und beispielsweise über Xetra wieder verkaufen.

Wie lange kann ich meine Order im Orderbuch Wertpapiere zurückverfolgen?

Es werden die Aufträge bis zu 90 Tage archiviert, ganz gleich, ob die Order ausgeführt oder storniert wurde, noch am Markt aktiv ist oder nicht.

Über welchen Zeitraum kann ich die Transaktionsliste WP und Kontoübersicht zurückverfolgen?

Für alle zwei Kategorien können Sie sich die Daten bis zu 90 Tage anzeigen lassen.

Was bedeutet: Schutz bei der Anmeldung zum Webtrading mittels SMS-Absicherung?

Unter dem folgenden Link finden Sie die Informationen zum Schutz der Anmeldung zum Webtrading mittels SMS-Absicherung:

https://www.onvista-bank.de/service/sicherheit/transaktionssicherheit.html

Welche Browseranforderungen werden für das CFD-Handelsplattform benötigt?

Browser

  • Internet Explorer ab Version 9
  • Firefox ab Version 3.6
  • Chrome ab Version 11

Betriebssystem und Hardware

Um die CFD-Handelsplattform optimal nutzen zu können, sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Betriebssystem ab Microsoft Windows XP
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