Investmentsteuerreformgesetz

Wesentliche Änderungen in der Investmentfondsbesteuerung ab 01. Januar 2018:
Zum 01. Januar 2018 wird mit dem Investmentsteuerreformgesetz (InvStRefG) eine grundlegende Reform der Investmentfondsbesteuerung eingeführt. Ziel der Reform soll neben der europarechtlich gebotenen Gleichstellung von inländischen und ausländischen Investmentfonds vor allem eine Vereinfachung der Besteuerung von Publikumsfonds auf Anlegerebene sein. Für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2017 erfolgt die Besteuerung von Erträgen aus Investmentanteilen weiterhin nach dem bisherigen Recht.

Teilfreistellung

Neu an der künftigen Investmentbesteuerung ist, dass für inländische und ausländische Investmentfonds das Körperschaftsteuergesetz zum Tragen kommt. Investmentfonds unterliegen im Wesentlichen mit ihren inländischen Dividenden, inländischen Immobilienerträgen und sonstigen inländischen Einkünften einer Körperschaftsteuer in Höhe von 15 Prozent.

Als Kompensation für die Steuervorbelastung auf Ebene des Investmentfonds bleiben dafür Teile der Ausschüttung, der Vorabpauschale und des Veräußerungsgewinnes auf Anleger-Ebene von der Abgeltungsteuer verschont (sogenannte Teilfreistellung). Der Teilfreistellungssatz ist abhängig vom Fondstyp und wird für Aktien-, Misch- oder Immobilienfonds gewährt. Die Zuordnung eines Fonds zu einem Fondstyp erfolgt durch die Fondsgesellschaft auf Basis der Anlagepolitik.

Teilfreistellungssätze in Abhängigkeit von der Klassifizierung des Fonds sowie des Anlegerkreises

FondskategorieSchwellenwerte Höhe der Teilfreistellung
Aktienfonds Mind. 51 % des Wertes in Kapitalbeteiligungen 30 %
MischfondsMind. 25 % des Wertes in Kapitalbeteiligungen 15 %
Sonstige FondsKeine oder max. Kapitalbeteiligungn unter 25 % Keine Teilfreistellung
Immobilienfonds

Mind. 51 % des Wertes in
Immobilien und
Immobiliegesellschaften 

60% und 80%*
(Immobilienanteil im Ausland)

Anlegerspezifische Teilfreistellungssätze, z. B. für betriebliche Anleger, finden ausschließlich im Rahmen der Veranlagung Berücksichtigung. * 60 % bei inländischen Immobilien, 80 % bei ausländischen Immobilien.

Wegfall der Bestandsschutzregelung und Einführung eines Freibetrages für Gewinne aus bestandsgeschützten Alt-Anteilen

Der Bestandsschutz für Investmentanteile, die ein Privatanleger vor dem 01. Januar 2009 erworben hat, gilt bis 31. Dezember 2017 unverändert. Die bis zu diesem Stichtag aufgelaufenen Kursgewinne/Kursverluste werden wie bisher steuerlich nicht betrachtet. Diese bestandsgeschützten Alt-Anteile gelten ab 01. Januar 2018 als neu angeschafft. Das InvStRefG regelt, dass Veräußerungserlöse, die ab dem 02. Januar 2018 entstehen, steuerlich relevant sind. Allerdings soll ein Freibetrag von insgesamt 100.000 Euro pro Privatanleger (bei Gemeinschaftsdepots von Ehegatten/Lebenspartnern insgesamt 200.000 EUR) für die ab 02. Januar 2018 entstehenden Kursgewinne die Aufhebung des Bestandsschutzes mildern. Voraussetzung für den Erhalt des Freibetrages ist somit das Halten der bestandsgeschützten Alt-Anteile über den 31. Dezember 2017 hinaus. Den Freibetrag kann der Anleger nur im Rahmen seiner Einkommensteuerveranlagung, erstmalig für Veräußerungen von bestandsgeschützten Alt-Anteilen des Jahres 2018, geltend machen.

Zum 01. Januar 2018 gelten alle Investmentfondsanteile, die sich im Depot eines Anlegers befinden, als neu angeschafft (fiktiver Verkauf und Kauf in der jeweiligen Gattung), wodurch auch ein fiktiver Veräußerungsgewinn (inkl. Berücksichtigung des Zwischengewinnes und akkumulierter ausschüttungsgleicher Erträge) errechnet wird. Die daraus resultierenden steuerpflichtigen Beträge unterliegen jedoch nicht sofort der Besteuerung, sondern werden erst bei der tatsächlichen Veräußerung der Fondsanteile im Rahmen der Ermittlung des Veräußerungsergebnisses berücksichtigt.

Abstandnahme vom Steuerabzug

Zur Abstandnahme von der Besteuerung der Ausschüttung, der Vorabpauschale sowie des Veräußerungsgewinnes kann der Anleger sämtliche für ihn geltenden Befreiungstatbestände geltend machen (z.B. Freistellungsauftrag, NV Bescheinigung). Des Weiteren wird die onvista bank ein vorhandenes Verlustverrechnungstopfguthaben (sonstiger Verlustverrechnungstopf) berücksichtigen. Ab 2018 entstehende Veräußerungsgewinne aus bestandsgeschützten Alt-Anteilen können vom Privatanleger im Rahmen der Veranlagung beim Finanzamt gegen den Freibetrag verrechnet werden. Ebenso führen Verluste aus diesen bestandsgeschützten Alt-Anteilen – soweit ein Antrag auf Bescheinigung gestellt wurde – zum Wiederaufleben eines bereits in Anspruch genommenen Freibetrages, wobei der festgestellte verbleibende Freibetrag maximal 100.000 Euro beträgt. Die Geltendmachung erfolgt auch in diesem Fall über die Einkommensteuererklärung beim Finanzamt im Rahmen des Veranlagungsverfahrens.

Vorabpauschale ab 02. Januar 2019

Besonders relevant für thesaurierende aber auch für (teil-)ausschüttende Fonds wird die sogenannte Vorabpauschale, welche erstmalig Anfang 2019 für das Kalenderjahr 2018 berechnet und besteuert wird. Die Vorabpauschale ist die Differenz zwischen dem sogenannten Basisertrag des Fonds und der Ausschüttung. Sie wird von der onvista bank errechnet. Die Vorabpauschale beträgt 70 Prozent des jährlichen Basiszinses der Bundesbank multipliziert mit dem Wert des Rücknahmepreises (NAV – Net Asset Value) des Fondsanteils zum Jahresbeginn 2018. Sie ist begrenzt auf die positive Wertsteigerung des Fonds zuzüglich Ausschüttung. Der steuerliche Zufluss der Vorabpauschale wird fiktiv für den ersten Bankarbeitstag des Folgejahres angenommen. 

Vereinfachte Beispiele für die Berechnung der Vorabpauschale 2018 – steuerlicher Zufluss 02. Januar 2019

VorabpauschaleBasisertrag abzgl. Ausschüttungen, max. jedoch die positive Wertsteigerung zzgl. Ausschüttungen innerhalb des Kalenderjahres
Basisertrag0,7 x Basiszins x Rücknahmepreis zum Kalenderjahresbeginn 2018
Basiszins aktuell aus 20161,10 %
AnnahmeAm 02.01.2018 festgestellter Rücknahmepreis = 120 €; keine Ausschüttungen im Kalenderjahr 2018; keine Anwendung der Teilfreistellung
1. Beispiel:

Kurs per 31.12.2018 = 130,00€
(Wertsteigerung 10€)
0,7 x 1,10 % x 120€ = 0,92 € rechnerische Vorabpauschale

Die Vorabpauschale wird vollständig als fiktiver steuerpflichtiger Ertrag zugerechnet und die Abgeltungsteuer wird auf 0,92€ gezahlt.
2. Beispiel: Kurs per 31.12.2018 = 120,50€ (Wertsteigerung 0,50€)
0,7 x 1,10 % x 120 € = 0,92€ rechnerische Vorabpauschale
Die Vorabpauschale beträgt rechnerisch 0,92€, jedoch ist sie gedeckelt auf die tatsächliche Wertsteigerung im Kalenderjahr. Daher werden nur 0,50€ als fiktiver steuerpflichtiger Ertrag zugerechnet. Die Abgeltungsteuer wird daher auf 0,50€ gezahlt.
3. Beispiel:Kurs per 31.12.2018 = 110 € (Wertsteigerung negativ) 0,7 x 1,10 % x 120 € = 0,92€ rechnerische Vorabpauschale Die Vorabpauschale beträgt rechnerisch 0,92€, jedoch ist sie gedeckelt auf die tatsächliche Wertsteigerung im Kalenderjahr. Diese ist in diesem Beispiel negativ, daher wird keine Vorabpauschale als fiktiver steuerpflichtiger Ertrag zugerechnet. Somit kommt es zu keinem abgeltungssteuerpflichtigen Vorgang.

Die Vorabpauschale gilt am ersten Werktag des folgenden Kalenderjahres als dem Anleger zugeflossen und unterliegt zu diesem Zeitpunkt der Steuererhebung durch die onvista bank, erstmalig für das Kalenderjahr 2018 zum 02. Januar 2019. Sofern das Kundenkonto kein ausreichendes Guthaben (einschließlich eines nicht ausgeschöpften Kontokorrentkredits, dessen Inanspruchnahme für die Kapitalertragssteuererhebung nicht widersprochen wurde) für die Steuerbelastung ausweist, wird die onvista bank i.d.R. die Steuerbuchung nicht ausführen. Stattdessen ist die onvista bank gesetzlich verpflichtet, eine Finanzamtsmeldung abzugeben. Diese Meldung löst für Sie als Kunden die Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung für das betreffende Steuerjahr aus. Der Teilfreistellungssatz des jeweiligen Investmentfonds wirkt sich gegebenenfalls hierbei ebenfalls für den Privatanleger steuermindernd aus. Durch den Wegfall der ausschüttungsgleichen Erträge entfällt der bisher gesonderte Ausweis der ausländisch thesaurierenden Fonds in der Einkommensteuererklärung ab dem Steuerjahr 2018. Beim Verkauf der Fondsanteile verrechnet die onvista bank automatisch die bereits besteuerten Vorabpauschalen mit dem tatsächlichen Veräußerungsgewinn, um eine Doppelbesteuerung beim Anleger zu vermeiden.

Zum Download finden Sie das vollständige Dokument hier.

Abgeltungsteuer

Welches Ziel verfolgt der Gesetzgeber mit der Einführung der Abgeltungsteuer (Kapitalertragsteuer)?

Auf alle im Privatvermögen anfallenden Kapitalerträge, also z.B. Zinsen aus Fest- oder Termingeldanlagen, Sparverträgen, verzinslichen Wertpapieren, Zertifikaten oder Anleihen, Erträge aus Investmentfonds oder Termingeschäften, Dividenden aus Aktien und auch Kursgewinne, die beim Verkauf von Wertpapieren anfallen muss seit dem 01.01.2009 Abgeltungsteuer in folgender Höhe entrichtet werden:

  • 25% Kapitalertragsteuer (KESt)
  • 5,5% Solidaritätszuschlag auf die zu zahlende Kapitalertragsteuer
  • 9% (für alle Bundesländer außer Bayern und Baden Württemberg) bzw. 8% (für Bayern und Baden Württemberg) Kirchensteuer auf den Abgeltungssteuerbetrag.

Da die Kirchensteuer sonderabzugsfähig ist und das zu versteuernde Einkommen senkt, betragen in diesem Fall Kapitalertragsteuer 24,45 %, Solidaritätszuschlag 1,34 % und Kirchensteuer 2,20 %. Die Gesamt-Steuerbelastung durch die KESt inklusive Soli und Kirchensteuer beträgt also ziemlich genau 28 %.

 

Werden Veräußerungsverluste im Rahmen der Abgeltungsteuer berücksichtigt?

Verluste aus privaten Wertpapier- und Termingeschäften werden wie Gewinne zeitlich unbegrenzt und stets in voller Höhe steuerlich berücksichtigt. Dies gilt auch für Aktienverluste. Aktienverluste können aber ausschließlich mit Gewinnen aus der Veräußerung von Aktien verrechnet werden. Verluste aus allen anderen Wertpapier- und Termingeschäften können jedoch nicht nur mit Gewinnen aus diesen Geschäften, sondern auch mit laufenden Erträgen aus Kapitalanlagen wie bspw. Zinsen und Dividenden verrechnet werden.

Müssen Verluste im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden?

Soweit die Kapitalanlagen bei einem Kreditinstitut im Inland erfolgen, wird dieses die Verlustverrechnung für den Kunden vornehmen und eine entsprechend geringere Abgeltungsteuer abziehen. Sofern am Ende des Jahres Verluste mangels verrechenbarer Erträge nicht ausgeglichen werden können, wird das Kreditinstitut diesen „Verlustüberhang“ auf das folgende Jahr übertragen und die Verrechnung dann fortsetzen. Der Kunde kann sich den „Verlustüberhang“ aber auch vom Kreditinstitut bescheinigen lassen, wenn er ihn im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung zum Ausgleich von steuerbelasteten Kapitalerträgen aus anderen Quellen nutzen möchte. Eine solche Bescheinigung (Verlustbescheinigung) muss bis zum 15. Dezember eines Jahres beim Kreditinstitut beantragt werden. Bei Kapitalanlagen im Ausland können Verluste stets erst in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.

Wie erfährt die onvista bank von meiner Kirchenzugehörigkeit?

Wir sind verpflichtet das persönliche Kirchensteuermerkmal (KISTAM) für alle natürlichen Personen, die in Deutschland unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind, beim Bundeszentralamt für Steuern abzufragen. Bei diesem Merkmal handelt es sich um einen sechsstelligen Datensatz, in dem die Religionszugehörigkeit, der zugehörige Steuersatz und das Gebiet der Religionsgemeinschaft verschlüsselt abgebildet sind. Auf Basis des KISTAM erfolgt der Steuerabzug.

Sind Sie nicht kirchensteuerpflichtig, wird uns ein Nullwert übermittelt. In diesem Fall findet kein Kirchensteuerabzug statt.

Zum 1.1.2015 wurde der Einbehalt von Kirchensteuer beim Kapitalertragssteuer-Abzug durch den Gesetzgeber neu geregelt. Durch diese Neuregelung, haben wir keine Möglichkeit mehr, Ihren Auftrag zum Einbehalt und zur Abführung der Kirchensteuer in unseren Systemen zu hinterlegen. Ab diesem Zeitpunkt dürfen wir zur Beurteilung Ihrer Kirchensteuerpflicht nur noch die Kirchsteuermerkmale verwenden, die uns vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt.) gemeldet wurden.

Die für die Kirchensteuerpflicht in einem Kalenderjahr zu bewertenden Kirchensteuermerkmale stammen jeweils aus der Meldung des Bundeszentralamts für Steuern aus dem September/Oktober des jeweiligen Vorjahres (Stand 31.08.) – im kommenden Jahr müssen wir also die Kirchensteuermerkmale verwenden, die uns im September/Oktober gemeldet wurden. Insofern ist bei einer unterjährigen Änderung Ihrer Kirchensteuerpflicht eine Verrechnung nur im Rahmen Ihrer Steuererklärung möglich.

Bei einer Kontoeröffnung nach der Erhebung beim BZSt. liegen uns keine Merkmale des BZSt vor und Ihre beleghaften Angaben dürfen wir nicht mehr verwenden. Deshalb führen wir für das Restjahr und das kommende Jahr keine Kirchensteuer für Sie ab. Im September/Oktober erhalten wir die Meldung vom BZSt. Und diese werden wir ab dem 01.01. des folgenden Jahres berücksichtigen.

Wie kann ich den Steuereinbehalt der onvista bank nachvollziehen?

Ihre detaillierten Wertpapierabrechnungen finden Sie in Ihrer Postbox.

Um in Ihre Postbox zu gelangen, melden Sie sich bitte auf www.onvista-bank.de in Ihrem Depot an und klicken oben mittig auf den Menüpunkt "Nachrichten/Postbox" und wählen dann "Postbox". Nun sehen Sie die aktuellsten Dokumente, die in Ihre Postbox eingestellt wurden.

Bereits gelesene (archivierte) Dokumente können Sie über die Suchmaske aufrufen. Geben Sie den gewünschten Zeitraum und ggf. die Dokumentenart ein und klicken auf "Zeigen". Danach werden Ihnen alle Dokumente für diesen Zeitraum angezeigt.

Alle Dokumente bleiben automatisch über einen Zeitraum von 10 Jahren für Sie gespeichert. Sobald Sie ein Dokument einmal angeklickt haben, erscheint es nicht mehr als ungelesenes Dokument.

Was besagt die „FiFo-Regelung“ und wie wird diese angewandt?

Seit dem 01.01.2005 gilt bei der Veräußerung von Wertpapieren das sogenannte First in – First out Verfahren (FiFo). Konkret bedeutet dies, dass bei Wertpapierveräußerungen die zuerst angeschafften Wertpapiere auch zuerst veräußert werden.

Freistellungsauftrag / NV-Bescheinigung

Was ist ein Freistellungsauftrag und wie kann ich diesen erteilen?

Seit 2009 werden Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne trotz Abgeltungsteuer bis zur Höhe von 801 Euro jährlich (Sparer-Pauschbetrag) von der Einkommensteuer befreit. Dieser Pauschbetrag kann wie bisher von der Bank schon beim Steuerabzug berücksichtigt und Erträge insoweit steuerfrei gutgeschrieben werden, wenn der Kunde einen entsprechenden Freistellungsauftrag vorlegt.

Sie finden das Formular in unserem Formularcenter und können uns dieses postalisch oder per Fax zukommen lassen. Bitte beachten Sie, dass u.a. die Angabe Ihrer Steueridentifikationsnummer (TIN) zwingend erforderlich ist.

Wo finde ich meine Steueridentifikationsnummer (TIN)?

Die steuerliche Identifikationsnummer wurde allen in Deutschland gemeldeten Bürgern in einem persönlichen Anschreiben des Bundeszentralamtes für Steuern mitgeteilt.

Sie finden die steuerliche Identifikationsnummer auch in Ihrem letzten Einkommenssteuerbescheid ganz oben auf jeder Seite.

Sollte Ihnen die steuerliche Identifikationsnummer nicht mehr vorliegen können Sie diese beim Bundeszentralamt für Steuern erneut anfordern.

Bis wann kann ich einen Freistellungsauftrag erteilen?

Da ein Freistellungsauftrag stets für das gesamte Steuerjahr (ab dem 01.01.) Gültigkeit besitzt, ist auch eine unterjährige Erteilung möglich. Ihr Freistellungsauftrag wird dann zum 01.01. hinterlegt. Wir bitten Sie daher, einen unterjährig zu berücksichtigen Freistellungsauftrag bis Mitte Dezember eines Jahres einzureichen, damit eine Bearbeitung inkl. ggf. anfallender Steuerrückerstattung im laufenden Jahr noch gewährleistet werden kann.

Bekomme ich, bis zur Erteilung meines Freistellungsauftrages im laufenden Jahr einbehaltene Kapitalertragsteuer erstattet?

Bei Einreichung eines Freistellungsauftrags kommt es ggf. zu einer Steuerrückerstattung (wenn zuvor Steuern abgeführt wurden). Die Erstattung erfolgt dann mit der nächsten Wertpapierabrechnung automatisch.

Sollten bis zum Ende des Jahres keine steuerrelevante Buchung mehr vorgenommen werden, erhalten Sie automatisch am 31.12. im Rahmen der Steueroptimierung, die von der onvista bank durchgeführt wird, eine Steuerrückerstattung.

Wie kann ich meine Nichtveranlagungsbescheinigung bei der onvista bank hinterlegen lassen?

Ihre Nichtveranlagungsbescheinigung senden Sie uns bitte im Original per Post. Wir werden diese anschließend in unseren Systemen hinterlegen und diese für die gesamte Gültigkeitsdauer bei uns aufbewahren.

Sollten Sie keine weiteren Originale vorliegen haben, können Sie weitere Ausfertigungen bei Ihrem zuständigen Finanzamt beantragen.

Jahressteuerbescheinigung

Welche Dokumente stellt mir die onvista bank für meine persönliche Einkommensteuererklärung zur Verfügung?

Für steuerinländische Privatpersonen erstellt die onvista bank jährlich die gesetzliche Jahressteuerbescheinigung. Diese stellen wir Ihnen in Ihre Postbox ein und verschicken diese zusätzlich per Post, sofern Sie im entsprechenden Steuerjahr Kapitalerträge hatten und eine kostenpflichtige, postalische Versendung von Belegen beauftragt haben. Sie brauchen hierfür keine Bestellung vorzunehmen. Mit diesem gesetzlichen Reporting erhalten Sie alle Informationen, welche Sie für Ihre Steuererklärung benötigen. Die Einstellung in die Postbox und ggf. der postalische Versand erfolgen voraussichtlich im März des darauffolgenden Jahres.

Hinweis: Sollten Sie bereits bis zum 15. Dezember eine Verlustbescheinigung bei der onvista bank beantragt haben, ist diese in der Jahressteuerbescheinigung mit enthalten.

Ich habe meine Jahressteuerbescheinigung nicht mehr vorliegen. Was kann ich tun?

Da wir Ihnen Ihre Jahressteuerbescheinigung in Ihrer Postbox zur Verfügung stellen, können Sie diese jederzeit in Ihrer Postbox aufrufen.

Sollten Sie diese darüber hinaus noch einmal im Original benötigen, benötigen wir eine sog. Verlustanzeige. In dieser bestätigen Sie uns bitte schriftlich den Verlust / Nichterhalt Ihrer Jahressteuerbescheinigung.

Anschließend werden wir eine Nacherstellung der Jahressteuerbescheinigung veranlassen. Die onvista bank berechnet hierfür eine Gebühr i.H.v. EUR 30,00.

Was ist eine Erträgnisaufstellung und wie kann ich diese beantragen?

Sollten Sie für Ihre persönlichen Unterlagen noch über die Jahressteuerbescheinigung weitergehende Informationen benötigen, können Sie für das aktuelle Steuerjahr das so genannte freiwillige Steuerreporting für pauschal EUR 7,50 (inkl. MwSt.) über Ihre Postbox bestellen. Dieses besteht aus der Erträgnisaufstellung. In der Erträgnisaufstellung werden die einzelnen Gewinne/Verluste aller Wertpapiergeschäfte sowie die einzelnen Erträge aus Dividenden/Ausschüttungen etc. aufgeführt.

Die Bestellfunktion steht Ihnen in der Postbox im Zeitraum von Mitte Dezember bis Ende Februar des Folgejahres zur Verfügung.

Sofern Sie eine nachträgliche Erstellung wünschen, können Sie uns Ihren Auftrag gerne über Ihre Nachrichten-Funktion im Webtrading der onvista bank zukommen lassen. Die Erträgnisaufstellung wird Ihnen dann innerhalb von ca. zwei Wochen in Ihrer Postbox zur Verfügung gestellt.

Was ist eine Verlustbescheinigung und wie kann ich diese beantragen?

Wenn Sie einen automatischen steuerlichen Verlustvortrag von negativen Einkünften aus Kapitalvermögen in das Folgejahr wünschen, brauchen Sie nichts weiter zu veranlassen. Die Verluste werden dann von der onvista bank in das Folgejahr übertragen und automatisch mit Gewinnen im nächsten Jahr verrechnet.

Sofern Sie eine Verlustbescheinigung fristgerecht (immer bis zum 15.12.des laufenden Jahres) beantragt haben, wird Ihnen diese im Rahmen der gesetzlichen Jahressteuerbescheinigung ausgestellt. Ein Übertrag in das Folgejahr findet dann nicht statt. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass einmal bescheinigte Verluste nachträglich nicht mehr in die Verlustverrechnung der onvista bank aufgenommen werden können. Prüfen Sie daher kritisch, ob es für Sie sinnvoll ist, sich eine Verlustbescheinigung ausstellen zu lassen. Ratsam ist die Bescheinigung z.B. wenn Sie bei einer anderen Bank Gewinne erzielt haben, die Sie nun mit Verlusten aus Geschäften bei der onvista bank im Rahmen Ihrer Einkommenssteuererklärung verrechnen lassen möchten.

Das Formular zur Beantragung der Verlustbescheinigung finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.onvista-bank.de/files/dokumente/formulare/formularcenter/167-verlustbescheinigung.pdf

Welche Dokumente erhalte ich als Steuerausländer von der onvista bank?

Im Ausland gemeldete/wohnhafte Depotinhaber gelten als sogenannte Steuerausländer. Das bedeutet, dass diese jeweils selbst für die Abführung von evtl. Steuern verantwortlich sind und die onvista bank keine Steuern einbehält bzw. an das ausländische Finanzamt abführt. Ausgenommen sind Wertpapiererträge, bei denen Quellensteuer anfällt. Da diese gemäß ihrer Bezeichnung immer an der Quelle, d.h. im Land des Emittenten, abgeführt werden, erfolgt hier automatisch der Einbehalt durch die onvista bank. Die einbehaltene Quellensteuer wird Ihnen auf der Erträgnisgutschrift entsprechend ausgewiesen.

Für eine ggf. erforderliche Steuererklärung in Ihrem Wohnsitzland können wir Ihnen gegen ein Gebühr in Höhe von EUR 7,50 eine Erträgnisaufstellung zukommen lassen, aus der die einzelnen Transaktionen eines Jahres hervorgehen.

Sollten Sie dieses wünschen, so können Sie über Ihre Postbox, jeweils zum Jahresende bzw. –anfang eine Erträgnisaufstellung beauftragen, die Ihnen dann ca. Ende März in der Postbox zur Verfügung gestellt wird. Die Gebühr von EUR 7,50 wird dann Ihrem Verrechnungskonto bei uns belastet.

Ausländische Steuerpflicht

Was ist eine Quellensteuer?

Quellensteuer ist die Bezeichnung für Steuern, die direkt am Entstehungsort erhoben werden. Bei den so genannten Quellensteuern handelt es sich um alle Steuerarten, die direkt an der Quelle erhoben und abgeführt werden. Sie werden also dort fällig, wo das Einkommen entsteht und müssen dementsprechend direkt gem. der in diesem Land gültigen Steuergesetzgebung abgeführt werden. Das beste Beispiel für eine solche Quellensteuer in Deutschland ist die Lohnsteuer, die direkt vom Arbeitgeber vom Arbeitslohn des Arbeitnehmers an das zuständige Finanzamt abgeführt wird. Auch die Steuer auf Kapitalerträge - in Deutschland folgerichtig Kapitalertragsteuer genannt - ist eine Quellensteuer, da sie direkt von der jeweiligen Kapitalanlagegesellschaft abgeführt wird.

Eine Vorabbefreiung und/oder -reduzierung der jeweiligen Quellensteuersätze (Ausnahme USA) bietet die onvista bank nicht an.

Wie erhalte ich Informationen zur Erstattung der Quellensteuer?

Umfangreiche Informationen zum Thema ausländische Quellensteuer stellt Ihnen das Bundeszentralamt für Steuern (BzSt) unter dem nachfolgenden Link zur Verfügung: http://www.bzst.de/DE/Steuern_International/Steuern_international_node.html

Ist mir die onvista bank bei der Erstattung der ausl. Quellensteuer behilflich?

Das Thema Quellensteuerservice wird zwar von uns angeboten, allerdings ist dies mit sehr hohen Kosten verbunden. Die Rückforderung fällt in den meisten Fällen wesentlich geringer aus als die Kosten für die Beantragung. Des Weiteren können wir keine Garantie dafür geben, ob die Quellensteuer tatsächlich zurückerstattet wird. Den Service der Vorabbefreiung bietet die onvista bank nicht an.

Erhalte ich für Erträge Schweizer Unternehmen einen Tax-Voucher?

Für die Schweiz können wir Ihnen gerne einen Tax-Voucher ausstellen. Hierfür erlauben wir uns eine Gebühr in Höhe von EUR 20,- zu erheben. Sollten Sie dieses wünschen, so können Sie uns Ihren Auftrag über Ihre Nachrichten-Funktion im Webtrading unter Angabe der Wertpapierkennnummer, Datum der Abrechnung und der Abrechnungs-Nr. einreichen.

Qualified Intermediary Agreement (QI-Vertrag)

Das IRS, US-amerikanisches Finanzministerium, bietet seit 2001 Banken weltweit an, durch den Abschluß eines sog. Qualified Intermediary Agreements (QI-Vertrag) den reduzierten Steuersatz von 15 % (für Deutschland) auf us-amerikanische Erträge anzuwenden. Die Banken müssen dafür den Nachweis erbringen, ob ihre Kunden in den USA steuerpflichtig sind. Dieser Nachweis kann für Nicht-US-Bürger nur mit den vorgeschriebenen Formularen W-8BEN für Privatkunden und W-8BEN-E für Unternehmen sowie W-9 für US-Bürger erbracht werden.

Für einen korrekten Steuerabzug bei bestimmten amerikanischen Erträgen fordert das US-amerikanische Finanzministerium die Vorlage vorgegebener Dokumente zum Nachweis einer niedrigeren Besteuerung, z.B. 15 %. Deren Fehlen führt zu einer grundsätzlichen Besteuerung der relevanten Beträge in Höhe von 30 %. Änderungen von steuerrelevanten Umständen sind der onvista bank innerhalb von 30 Tagen anzuzeigen und die erforderlichen Dokumente einzureichen. Erfolgt das nicht, muss die onvista bank alle Beträge mit US-Ertragssteuerbezug mit 30 % belasten. Sollte die Änderung bereits länger zurückliegen, können auch rückwirkende Steuernachbelastungen erforderlich sein. Die fehlende Dokumentation kann ebenfalls zu einer Meldung des Kunden unter FATCA und dem QI-Agreement als sog. „widerstrebender Kunde“ führen.

Die Formulare dazu finden Sie unter folgenden Links:

W-8BEN - für Privatkunden

W-8BEN-E - für Unternehmen

W-8IMY - für Investmentclubs

W-9 - für US-Bürger


Damit die onvista bank ihre Reportingpflichten erfüllen kann, sind alle Kunden verpflichtet, die Angaben auf dem Formular W-8BEN (Privatkunden), W-8IMY (Investmentclubs) oder W-8BEN-E (Firmen) vollständig zu machen. Änderungen in den diesen Angaben zugrunde liegenden Umständen sind von Kunden unaufgefordert an die onvista bank zu kommunizieren.

In regelmäßigen Abständen aktualisiert das IRS die bestehenden Regelungen. Aktuell sind alle vollständig und korrekt ausgefüllten Formulare drei Jahre gültig. Die onvista bank hat einen Prozess implementiert, der die notwendige Erneuerung rechtzeitig an die betroffenen Kunden kommuniziert.

Link auf die offizielle IRS-Seite: www.irs.gov

FATCA - US-Foreign Account Tax Compliance Act


„US-Foreign Account Tax Compliance Act“ (nachstehend „FATCA“ genannt) ist  eine weltweit gültige Verordnung der US-amerikanischen Steuerbehörde IRS mit dem Ziel der Einholung und Offenlegung von Informationen über Personen bzw. Firmen, die Kontoverbindungen außerhalb der USA halten, jedoch in den USA steuerpflichtig sind, zwecks Verhinderung von Steuerkürzungen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesfinanzministeriums unter:
http://www.bundesfinanzministerium.de


In Deutschland werden die Vorgaben des FATCA-Regimes durch das am 31.05.2013 geschlossene „Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den USA zur Förderung der Steuerehrlichkeit bei internationalen Sachverhalten“ in der Umsetzungsvariante Modell 1 in deutsches Recht transportiert (nachstehend „IGA1“ genannt), ergänzt durch die FATCA-USA-Umsetzungsverordnung.


Meldepflichtige Konten wird die onvista bank gemäß den Regelungen des Finanzkonten Informationsaustauschgesetzes (FKAustG) an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) melden. Die onvista bank gehört seit 03.04.2017 zum Konzern der comdirect bank AG.   Die onvista bank ist ein reportingpflichtiges Finanzinstitut.
Damit die onvista bank ihre Reportingpflichten erfüllen kann, sind alle Kunden verpflichtet, die Angaben auf dem Formular W 8 BEN (Privatkunden), W8 IMY (Investmentclubs) oder W8 BEN E (Firmen) vollständig zu machen. Änderungen in den diesen Angaben zugrunde liegenden Umständen sind von Kunden unaufgefordert an die onvista bank zu kommunizieren.
   
Die Meldungen an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erfolgen immer im Herbst des Folgejahres.


Meldegegenstand sind als personenbezogene Daten:

  1. Name,
  2. Anschrift,
  3. Ansässigkeitsstaaten,
  4. Steueridentifikationsnummer,
  5. Kontonummer oder funktionale Entsprechung,
  6. Name und eventuell Identifikationsnummer des meldenden Finanzinstitutes (FATCA: GIIN) und
  7. sofern das Konto im Laufe des Jahres aufgelöst wurde: der Kontostand oder -wert, welcher üblicherweise nach den Systemen der Finanzinstitute ermittelbar ist; dafür kann auch auf den Kontostand oder -wert zum Ende des vorherigen Kalenderjahres abgestellt werden oder wahlweise auf einen Kontostand innerhalb der letzten fünf Werktage vor Kontoschließung.

 

Die in Bezug auf meldepflichtige Konten zu meldenden Finanzinformationen umfassen folgende Informationen:

  1. Der Gegenwert meldepflichtiger Bestände der Depotkonten sowie das Guthaben des Verrechnungskontos
  2. Gesamtbruttobetrag der Zinsen, die während des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden,
  3. Gesamtbruttobetrag der Dividenden, die während des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden,
  4. Gesamtbruttobetrag anderer Einkünfte, die mittels der auf dem Konto vorhandenen Vermögenswerte erzielt, die im Laufe des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden.

Nach der erfolgten Meldung erhalten die Kunden eine vollständige Information über die für sie gemeldeten Daten.

CRS (Common Reporting Standard)

Mit Wirkung zum 17.01.2014 wurde von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) ein Meldestandard für einen automatisierten Informationsaustausch festgelegt. Die OECD-Staaten wollen damit die Transparenz herstellen über weitere steuerliche Ansässigkeiten ihrer Bürger neben dem grundsätzlichen allgemeinen Steuersitz im Land des Wohnsitzes.

Teilnehmende Staaten, so auch Deutschland, verpflichten sich dazu, bei ihren Finanzinstituten Informationen einzuholen und diese jährlich automatisch mit anderen Staaten und Gebieten auszutauschen. Die onvista bank ist ein reportingpflichtiges Finanzinstitut. Die Meldungen an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erfolgen für die aktuell teilnehmenden Staaten erstmalig im Herbst 2017. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des BZSt, unter: http://www.bzst.de/DE/Steuern_International/CRS

Damit die onvista bank ihre Reportingpflichten erfüllen kann, sind alle Kunden verpflichtet, die Angaben auf dem Formular W 8 BEN (Privatkunden), W8 IMY (Investmentclubs) oder W8 BEN E (Firmen) vollständig zu machen. Änderungen in den diesen Angaben zugrunde liegenden Umständen sind von Kunden unaufgefordert an die onvista bank zu kommunizieren.

An das BZSt werden folgende personenbezogene Daten gemeldet:

  1. Name,
  2. Anschrift,
  3. Ansässigkeitsstaaten,
  4. Steueridentifikationsnummer,
  5. Geburtsdatum und -ort bei natürlichen Personen
  6. Kontonummer oder funktionale Entsprechung,
  7. Name und eventuell Identifikationsnummer des meldenden Finanzinstitutes und
  8. Sofern das Konto im Laufe des Jahres aufgelöst wurde: die Auflösung des Kontos.

 

Die in Bezug auf meldepflichtige Konten zu meldenden Finanzinformationen umfassen folgende Informationen:

  1. Der Gegenwert meldepflichtiger Bestände der Depotkonten sowie das Guthaben des Verrechnungskontos
  2. Gesamtbruttobetrag der Zinsen, die während des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden,
  3. Gesamtbruttobetrag der Dividenden, die während des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden,
  4. Gesamtbruttobetrag anderer Einkünfte, die mittels der auf dem Konto vorhandenen Vermögenswerte erzielt, die im Laufe des Meldezeitraums auf das Konto eingezahlt oder dem Konto gutgeschrieben wurden.

Finanzinstitute fallen unter die Meldepflichten. Meldepflichtig sind Konten von natürlichen Personen und Rechtsträgern.


Datenschutzhinweis:

Die onvista bank erhebt und verarbeitet die Angaben zur steuerlichen Ansässigkeit auf der Grundlage des Finanzkonten Informationsaustauschgesetzes (FKAustG) und Angaben zur unbeschränkten Steuerpflicht in den Vereinigten Staaten von Amerika auf Grundlage der FATCA-USA-Umsetzungsverordnung (FATCA-USA-UmsV). Hierzu werden die vorgeschriebenen Angaben an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt, soweit Sie die Vereinigten Staaten von Amerika angegeben haben oder eine der von Ihnen angegebenen steuerlichen Ansässigkeiten in einem EU-Mitgliedstaat oder einem anderen Staat, der einen steuerlichen Datenaustausch mit Wirkung für die Bundesrepublik Deutschland vereinbart hat, belegen ist. Es wird darauf hingewiesen, dass in diesem Sinne unrichtige oder unvollständige Angaben im Land der steuerlichen Ansässigkeit strafbar sein können.